Bobby Car Solar Cup: Auftakt 2019

Bobby Solar Cup 2019: Macher-Gen trifft Forschergeist
Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder mit dem MPG am Bobby Car Solar Cup teilzunehmen und durften zwei Schüler (Nikolaus Arens, Johannes Brune) stellvertretend für das ganze diesjährige Team zum Auftaktgespräch in die WissensWerkStadt Bielefeld schicken.

Die Projektleiterin Monika Pieper von Energie Impuls OWL machte die Intention des Wettbewerbs deutlich:
„In Kooperation mit Unternehmen haben die Jugendlichen die Aufgabe, ein Rennfahrzeug auf Basis des Bobby Cars zu bauen, welches von Solarenergie elektrisch angetrieben wird. Während dieser Herausforderung erfahren sie, wie sich die eigene Kreativität mit der Erfahrung, Fachwissen und technischen Möglichkeiten der Unternehmen verbindet und ein reales Renngespann entstehen lässt. Wir setzen auch auf zusätzliche Unterstützung aus Design-, Marketing- oder Wirtschaftsberufen. So entdeckt jeder seine Talente und erlebt viele verschiedene Berufsfelder zur Orientierung für die eigene berufliche Zukunft!“

Nun wartet das Team auf die Übergabe des Bausatzes am 25. März, um mit dem Bau des solarbetriebenen Bobby Cars für das Rennen am 15. September beginnen zu können und freut sich auf arbeitsreiche und spannende Wochen des Tüftelns, bei welchem uns unser Kooperationspartner (Böllhoff) unterstützen wird.

Preisträger „Jugend musiziert“

Auch in diesem Jahr freuen wir uns wieder ganz besonders mit unseren Preisträgerinnen und Preisträgern des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ und gratulieren zu den großartigen Ergebnissen. Die langjährige Zusammenarbeit mit der Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld hat wieder große Talente hervorgebracht und gefördert. Die jungen Musikerinnen und Musiker begeisterten die Jury unter anderem in den Bereichen Gitarre, Gesang, Klavier, Akkordeon und Blockflöte. Für die kommenden Herausforderungen des Wettbewerbs auf Landesebene wünschen wir allen, die dabei sind, weiterhin viel Erfolg!

oben: Tilmann Mestwerdt, Leon Timko, Malte Wagener, Mathilda Hellweg, Inga Mestwerdt

unten: Bert Bexte, Elisabeth Burow

Erdkunde-Exkursion nach Münster

Erdkunde-Exkursion nach Münster – Auf den Spuren der nachhaltigen Stadtentwicklung

Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel hieß unser Exkursionsziel zusammen mit Frau Kuhn und Herrn Höhne am 21. Januar Münster. Wir, die beiden Erdkunde-Q2-Kurse, waren bestens gelaunt trotz der draußen doch sehr frostigen Temperaturen.

Der erste Exkursionsteil führte uns in Münsters Süden, in die Weißenburgsiedlung. Diese seit 2001 bestehende und stetig erweiterte Siedlung ist komplett autofrei und liegt im Stadtteil MS-Geist. Unter dem Gesichtspunkt der nachhaltigen Stadtentwicklung nahmen wir zunächst eine Ortsbegehung in Kleingruppen vor. Im Anschluss daran erhielten wir die Möglichkeit eine Expertin vor Ort zu befragen, die uns gleichzeitig auch umfassend über das Leben in der autofreien Wohnsiedlung informierte. Bei dieser Gelegenheit dachte so mancher daran, doch vielleicht häufiger oder auch ganz auf das Auto zu verzichten. Direkt danach machten wir einen Abstecher zum ‚Grünen Grund‘. Diese noch fast in unveränderter Form bestehende Wohnsiedlung entstand in Anlehnung an die englische Gartenhausbewegung. Sie zeichnet sich durch große Grünflächen, Spiel- und Sportplätze sowie durch eine einheitliche Häuserbebauung aus, die vor allem für weniger bemittelte Menschen sowie für kinderreiche Familien gedacht war.

Dank des gut ausgebauten Busverkehrsnetzes innerhalb Münsters erreichten wir auch sehr schnell unseren nächsten Exkursionsstandort, den Stadthafen von Münster. Nur unweit des historischen Stadtkerns am ‚Kreativkai‘ des Stadthafens I konnten wir die aktuellste städteplanerische Maßnahme der Domstadt nachvollziehen in Form einer von uns selbstständig durchgeführten Kartierung in Kleingruppen unter dem Thema „Der Hafen von Münster – Vom Industriestandort zur Szenemeile“. Die Gebäude direkt am Wasser wurden besonders genau unter die Lupe genommen sowie die damalige und heutige Nutzung herausgestellt. Der Strukturwandel von einem Hafen, der hauptsächlich zur Kohleanlieferung genutzt wurde, zu einem, in dem Szenekneipen und viele Büros zuhause sind, wurde deutlich sichtbar.

Unser Fazit: Ein gelungener und lehrreicher Tag, der auch dank des schönen Wetters für eine gute Stimmung sorgte!

Herr Dr. Liese sagt „Tschüss!“

Zum 31. Januar 2019 verabschiedet das MPG Herrn Dr. Andreas Liese in den Ruhestand. Schülerinnen und Schüler werden wie das Kollegium gleichermaßen seine stets zugewandte und gesellige Art, seinen Sachverstand und seinen Humor vermissen. Herr Dr. Liese, der mit der Pensionierung ebenfalls sein silbernes Max-Planck-Jubiläum feiern konnte, blickt zurück auf eine intensive Arbeit in seinen Fächern Geschichte, Religion und Musik sowie auf ein langjähriges kollegiales Engagement etwa im Lehrerrat.

Die Schulgemeinde des MPG wünscht einen erfüllten und aktiven Ruhestand und freut sich auf ein Wiedersehen!

Stratoflight – Das MPG im All

Das Max-Planck-Gymnasium hatte dank der Partnerschaft mit ExperiMINT die Chance, eine Sonde an den Rand des Weltraums zu schicken. Einige an Physik interessierte Schüler durften mit den Gründern der Firma Stratoflights eine Sonde bauen und bekamen vertiefte Einblicke auf verschiedenste Naturphänomene. Mir war klar, dass ich dort mitmachen würde, denn das Projekt bietet viele Möglichkeiten sich weiter zu entwickeln und neues Wissen anzusammeln.
Letztendlich waren es 18 Schüler, gemischt aus allen Physikkursen der EF, die am Bau der Sonde teilnehmen wollten. Keiner von uns konnte sich so recht vorstellen, wie wir eine Weltraumsonde bauen sollten oder was wir außerdem noch lernen würden. Es hieß nur, dass wir einen Ballon steigen lassen würden. Diese Ungewissheit wurde mir und allen anderen gleich am Montag, dem Starttag des viertägigen Projekts, genommen, denn uns wurden die drei Gründer der Firma Stratoflights zur Seite gestellt, welche uns eine umfangreiche Einführung gaben. Diese hatten die Idee als Studenten und traten schon häufig deswegen in Fernsehshows auf. So bekamen wir eine Einführung und erste Aufgaben, wie zum Beispiel eine mögliche Weltraumsonde zu skizzieren, doch noch hatte keiner eine funktionsfähige Sonde auf das Papier gebracht. Uns wurden Inspirationen gezeigt und genaue Kriterien für den Bau gegeben. Außerdem haben wir dank eines Programms den ungefähren Landeort bestimmt. Das Programm erfasst die Winde auf verschieden Höhen und rechnet so ein vages Ergebnis aus.
Am Folgetag war der Tag des Baus, da die Sonde am Mittwoch in die Höhe steigen sollte. Wir hatten die Auswahl an viel Material, doch meine Gruppe entschied sich wie alle anderen für Styropor, da dieses sehr leicht ist. Je mehr Gewicht die Sonde hat, desto niedriger wird sie steigen. Mit etwas Mathematik rechneten und schnitten wir Flächen aus, die später die Außenwände waren. Jedoch bekamen wir auch die Aufgabe, zwei Kameras, drei GPS-Tracker, zwei Powerbanks und ein Messgerät für die Höhe, Temperatur und den Druck mit einzubauen. Nach fünf Stunden, vielen Bauarbeiten und zwischen den Gruppen gegenseitige Protzerei waren die Sonden soweit, um wie wir erfuhren bis in die Astenosphäre, also ungefähr 36 000 Meter, hochzusteigen. Jedoch ist pro Ballon nur Platz für eine Weltraumsonde, weswegen in einem umfangreichen Test die beste Sonde aus vier Gruppen auserkoren wurde. Unsere ist es nicht geworden, da wir 100 Gramm über der Gewinnersonde lagen und somit etwas zu schwer waren. Die Enttäuschung von einem Tag Arbeit um Sonst wurde von der Vorfreude auf den Aufstieg am nächsten Tag übertönt.
In Eiseskälte montierten wir den Ballon an die Sonde und bereiteten den Aufstieg für die erste Pause vor, damit alles reibungslos abläuft. Der große Ballon wurde mit Helium gefüllt, welches Aufgrund der geringeren Dichte als die Luft aufsteigt. Da der Luftdruck auf einer Höhe von 36 000 Metern extrem gering ist, platzt der Ballon und die Sonde fällte wegen der Schwerkraft wieder zurück auf die Erde. Wir haben uns alle sehr gefreut, dass so viele Schüler zu diesem Spektakel kamen und der Anmoderation zuhörten. Laut der Voraussage des Programms käme der Ballon in der Nähe von Versmold circa drei Stunden nach dem Start wieder auf die Erde. Da sich der Fallschirm jedoch mit dem Ballon verhakte und sich nicht richtig öffnete, fiel die Sonde mit einer höheren Geschwindigkeit wieder auf die Erde, welches alle Berechnungen zunichtemachte und die Sonde kam an einem anderen Ort an. Dank der eingebauten GPS-Tracker war es eine Leichtigkeit den Standpunkt der Sonde zu ermitteln. Wir fuhren zu den angezeigten Koordinaten und sammelten die leider von dem Aufprall zerstörte Sonde ein. Die Geräte waren größtenteils unbeschädigt, nur bei einer GoPro brach der Bildschirm. Auswirkungen auf die beeindruckenden Bilder, welche die Kameras aufgenommen haben hatte dies nicht, denn die Speicherkarte war unbeschädigt.
Die Daten haben wir am letzten Tag der Projektwoche mithilfe eines von Stratoflights entwickeltem Programm ausgewertet und in Diagrammen veranschaulicht dargestellt bekommen. Überraschend war, dass die Temperatur nachdem der Ballon die Ozonschicht durchquerte wieder von -52 °C auf Plusgrade anstieg. Nach einiger Recherche wussten wir, dass die Ozonschicht die absorbierten UV-Strahlen in Wärme umwandelt, was für die Plusgrade sorgt. Unsere Sonde hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 102 km/h, nämlich unmittelbar nachdem der Ballon geplatzt war. Zwischendurch war die Weltraumsonde nur 5 km/h schnell, wahrscheinlich dann, als ein unpassender Wind auf sie einwirkte. Nun mussten wir das in den Tagen erlernte auf Plakaten wiedergeben und vortragen. Die Plakate und Messdaten sind im Foyer ausgestellt.
Mich freut es sehr, dass ich die Chance bekommen habe an einem so interessanten Projekt teilzunehmen, weil ich viel gelernt habe und sehr viel Spaß hatte. Ich empfehle es weiter und hoffe, dass die nächsten Jahrgänge auch eine Sonde an den Rand des Weltraums schicken können.
(Veit Störmer)

DELF: Félicitations!

Wieder haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler die Prüfung zum französischen Sprachendiplom am MPG abgelegt und wieder haben alle bestanden! Etwa 50 Frankophile haben ihr Diplom aus den Händen ihrer Tutoren und Mentoren bekommen, die hervorragende Arbeit geleistet haben. Herzlichen Glückwunsch!

Geballte musikalische Power des MPG

Nicht nur das Forum, auch die Bühne war proppevoll, als am Abend die Musikerinnen und Musiker des MPG gemeinsam mit ihren Gästen „Macht hoch die Tür“ anstimmten. Unterstützt durch die Musik- und Kunstschule, mit der seit Jahren eine sehr erfolgreiche Partnerschaft besteht, hat die Fachschaft Musik wieder ein vielseitiges Programm auf die Bühne gebracht. Die Beiträge waren dabei ebenso facettenreich wie die Ensembles. Weihnachtlich-besinnliche Klänge der Chöre und Streicher fügten sich mit rockigen Klängen der Schülerband und dem festlichen Klang der Bläser zu einem stimmigen und stimmungsvollen Ganzen.

Jetzt kann Weihnachten kommen!

Musik im Advent

Am 09.12.2018 veranstalteten die Streicher-AG (Leitung: Frau Beckmann), Bläser (Leitung: Herr Redecker), ein Gitarrenensemble, der Vokalpraktische Kurs und die Planck-Töne (beides Leitung: Frau Schwager) ein Konzert der Konzertreihe „Musik im Krankenhaus“. Dieses fand in der Kapelle des Johannesstift statt. Musikinteressierte, Familie, Freunde und Patienten erschienen so zahlreich, dass sogar noch weitere Stühle dazu geholt werden mussten, bevor Bläser und Orgel das Konzert eröffnen konnten. Die Sänger und Instrumentalisten präsentierten eine Mischung verschiedener Stücke, vom Spiritual „Good news“, über Variationen zu „In the bleak midwinter“. Abschluss und Höhepunkt des Konzertes bildete der gemeinsame Choral „God rest you merry Gentleman“, welcher wie einige andere Stücke Tränen im Publikum hervorriefen. Insgesamt war das Konzert ein voller Erfolg, der kranken Menschen ein Licht in einer sehr dunklen Zeit schenken durfte. Das entstandene Gefühl von Verbundenheit und Wärme begleitete jeden Teilnehmer den Rest des zweiten Advents.

Ruth Hettwer, Q 1

Weihnachtskonzert 2018

Am 18. Dezember um 18 Uhr lädt die Fachschaft Musik wieder zum alljährlichen Weihnachtskonzert in das Forum ein. Die Schülerinnen und Schüler haben wie immer ein buntes Programm zusammengestellt, das die verschiedenen Chöre, die Streicher, die Bläser und die Rockband umfasst. Freuen Sie sich auf einen besinnlich-beschwingten Abend kurz vor Weihnachten!