Was sind Medienscouts?
Informationen für Schülerinnen und Schüler
Informationen für Eltern

„Wir sind Medienscouts.“
– „Medienscouts? Was ist das?“
Diese Frage wurde uns schon oft gestellt. Hier eine kurze Erklärung:
Wir Medienscouts setzen uns mit Problemen wie Cybermobbing, Sexting, Datenmissbrauch und exzessiver Mediennutzung im schulischen Alltag auseinander. Wir beraten unsere Mitschülerinnen und Mitschüler bei ihrer Mediennutzung und beantworten ihre Fragen rund um Internet & Co..
Dazu bieten wir spezifische und individuelle Workshops zu den Themen folgenden Themen in allen Jahrgangsstufen an:
- „Internet und Sicherheit“,
- „Soziale Netzwerke“,
- „Cybermobbing“,
- „Digitale Spiele“ und
- „Smartphone“.
Im Jahr 2020 wurden die ersten Medienscouts in einer regionalen Fortbildung ausgebildet. Jedes Jahr geben sie ihr Wissen am Ende des Schuljahres an die neuen Medienscouts aus der Klasse 8 weiter, sodass wir ein Medienscout-Team, aus SchülerInnen der Klassen 9 bis Q2, sind.
Für interessierte Eltern möchten wir hier auch explizit die Elternabende erwähnen, zu denen wir regelmäßig Experten einladen.
Wenn ihr Fragen, Anregungen oder Wünsche habt, dann fragt bei unseren Lehrern (Frau Katzmarzik und Herr Redecker), die uns begleiten und unterstützen, an.
Vielen Dank,
Eure Medienscouts
Informationen für Schülerinnen und Schüler
Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler,
ihr lernt uns bereits in der 5. Klasse in den ersten Tagen am Max-Planck Gymnasium kennen. Wir helfen euch in der Schulnetzeinführung, ein sicheres Passwort für das Schulnetz und I-Serv, unserer digitalen Kommunikationsplattform, zu finden. Außerdem erhaltet ihr erste Einblicke in diese auf den ersten Blick großen Netzwerke und wir erklären euch, wie wir diese nutzen.
In Klasse 5 werden wir euch auf jeden Fall auch noch ein zweites Mal besuchen. Nach dem Anti-Mobbing-Tag werden wir in eure Klassen kommen und mit euch zusammen über Cybermobbing sprechen und Strategien entwickeln, um dies zu verhindern.
Auch in den folgenden Jahren werden wir in eure Klassen kommen. Eine genaue Übersicht findet ihr auf der Zeitleiste.
Vielen Dank,
Eure Medienscouts
Informationen für Eltern
Liebe Eltern,
wir möchten Ihnen in einer Übersicht zeigen, welche Workshops wir in der Klasse Ihres Kindes durchführen oder anbieten. Außerdem finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Umgang mit Medienkonsum auf dieser Seite. Generell können wir immer die Seite klicksave.de empfehlen. Sie enthält wichtige Studien, Berichte und Ratgeber rund um die Themen Medienkompetenz, Medienkonsum und Mediensicherheit.
Vielen Dank,
Ihre Medienscouts
Q&A für Eltern: Mediennutzung & Medienerziehung am MPG
Q1: Gibt es einen Ratgeber für WhatsApp?
A: Ja. Wir empfehlen die Leitfäden von klicksafe.de (Suchbegriff: “WhatsApp-Leitfaden”). Wichtig: WhatsApp ist offiziell erst ab 16 Jahren erlaubt. Besprechen Sie mit Ihrem Kind Privatsphäre-Einstellungen, den Umgang mit Gruppenchats und das Weiterleiten von Nachrichten.
Q2: Gibt es einen Ratgeber zum Thema Bildschirmzeit?
A: Ja. Auf schau-hin.info finden Sie praktische Tipps zur Vereinbarung von Bildschirmzeiten. Wichtig ist weniger die strikte Minutenanzahl, sondern die Qualität der Inhalte und medienfreie Zeiten (z.B. beim Essen, vor dem Schlafen). Auch auf Klicksafe unter dem Suchbegriff “Bildschirmzeit” finden Sie altersabhängige Ratschläge zur Bildschirmzeit Ihrer Kinder.
Q3: Wie kann ich als Eltern die Medienzeit meines Kindes einschränken?
A: Durch eine Kombination aus Technik und Absprache:
– Technisch: Nutzen Sie die Bildschirmzeit-Funktionen der Geräte (iOS/Android), Apps wie FamilyLink oder Einstellungen am WLAN-Router (z.B. kein WLAN nach 22 Uhr).
– Pädagogisch: Treffen Sie verbindliche Vereinbarungen (z.B. mit dem Mediennutzungsvertrag von schau-hin.info) über nutzungsfreie Zeiten und Orte (z.B. kein Handy im Schlafzimmer/beim Lernen).
Q4: Wo finde ich verlässliche Tipps?
A: – klicksafe.de (Die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz)
– schau-hin.info (Praktische, alltagstaugliche Tipps)
– Nummer gegen Kummer (116 111): Kostenlose Beratung für Kinder und Jugendliche.
Oder natürlich bei den Medienscouts, Herrn Redecker und Frau Katzmarzik!
Q5: Welche Apps sind für welches Alter geeignet?
A: Orientieren Sie sich an den offiziellen USK- (Spiele) und FSK- (Filme) Alterseinstufungen. Beachten Sie: Der Inhalt ist entscheidender als die Zahl.
Q6: Welche Regeln zur Handynutzung gibt es am MPG?
A: Am MPG gilt: Handyverbot bis zur Oberstufe. In der Oberstufe ist die Nutzung ausschließlich in der Oberstufenlounge und außerhalb des Schulgeländes erlaubt. Dies dient dem Schutz vor Ablenkung und fördert die direkte Kommunikation und den Fokus auf den Unterricht.
– WhatsApp, Instagram, TikTok: Erst ab 13 bzw. bei WhatsApp ab 16 Jahren. Sprechen Sie über Privatsphäre und Druck. Beachten Sie, dass sich jedes Kind individuell entwickelt, und Sie selbst vermutlich am Besten wissen, wie bereit Ihr Kind im Umgang mit den sozialen Medien ist.
– Kindgerechte Alternativen: App-Empfehlungen finden Sie auf app-geprüft.de oder klick-tipps.net.
Q7: Wie geht die Schule mit Mobbing/Cybermobbing um?
A: Mobbing wird am MPG nicht toleriert. Wir haben ein klar definiertes Interventions- und Präventionskonzept, welches unter anderem den Anti-Mobbing- und Anti-Cybermobbing-Tag in Jahrgang 5 beinhaltet. Erste Ansprechpartner sind die Klassenlehrkräfte, Vertrauenslehrkräfte, die Medienscouts und unsere Schulsozialarbeit. Alle Fälle werden ernst genommen und nach einem festgelegten Verfahren bearbeitet.
Q8: Wie werde ich als Elternteil zum Thema Mobbing sensibilisiert?
A: Durch regelmäßige Elternabende in Zusammenarbeit mit externen Experten (z.B. Polizei/Surfen mit SIN(N)) und die Bereitstellung von Informationsmaterial (Flyer, Links zu klicksafe.de). Die Schulsozialarbeit und die Medienscouts stehen für Gespräche zur Verfügung.
Q9: Wie wird in der Schule mit Tablets umgegangen (Medienkonzept)?
A: Tablets werden ab Jahrgang 5 als Lernwerkzeug im Unterricht eingesetzt. Unser Medienkonzept legt fest, wann welche digitalen Kompetenzen fächerübergreifend vermittelt werden. Der Fokus liegt auf dem pädagogisch sinnvollen Einsatz. Im Jahrgang 5 werden die iPads nach und nach eingeführt, es besteht aber weiterhin der Einsatz von normalen Heften, um das Schreiben auf Papier weiter zu trainieren.
Q10: Wie können wir Eltern uns auf eine gemeinsame Linie einigen?
A: Sprechen Sie mit anderen Eltern auf Elternabenden über gemeinsame Regeln (z.B. keine WhatsApp-Gruppen in der nicht alle aus der Klasse drin sind, ähnliche Bildschirmzeiten). Einigen Sie sich in Klassen-Elternchats auf Netziquette (z.B. keine Sprachnachrichten, kein übermäßiges Nutzen von Stickern, feste Chatzeiten).
Q11: Welche Apps eignen sich, um Medienkompetenz zu lernen?
A: Für jüngere Kinder (Unterstufe):
– Anton-App: Lernapp für die Schule.
– Die Sendung mit der Maus App: Zum spielerischen Entdecken.
– Kikaninchen-App: Öffentlich-rechtliches, werbefreies Angebot.
Für ältere Kinder (Mittelstufe):
– Instagram & TikTok: Gemeinsam nutzen und über Privatsphäre, Challenges und Kommentare sprechen. Nicht nur verbieten, sondern Kompetenz vermitteln.
– Simpleclub, Schlaukopf: Lern-Apps für die Schule.
Q12: Welche Kompetenzen werden wann vermittelt?
A: Unser Mediencurriculum sieht vor:
– Unterstufe (5-6): Grundlagen: Passwortsicherheit, Sicherheit im Netz, Anti-Cybbermobbing-Tag
– Mittelstufe (7-9): Challenges, KI, Medien und Gesundheit, Scammails, Chatten; Ende Jahrgang 8: (freiwillige) Ausbildung zum Medienscout in zwei Workshoptagen
– Oberstufe: Bei Bedarf Workshops
