“Grimmskram” mit der Theater-AG

Am 15.3.2019 spielte die Theater-AG der sechsten und siebten Klasse im Forum des MPG das Stück „Grimmskram“.

Das Stück wurde ausgewählt, nachdem Frau Pullich, die AG-Leiterin, den TeilnehmerInnnen drei verschiedene Stücke vorgestellt hatte und darüber abgestimmt wurde.

In den Proben gab es natürlich Gelächter, kleine Versprecher oder Text und sogar Szenen wurde(n) vergessen! Doch die Schülerinnen und Schüler haben jeden Freitag fleißig geübt. Vor dem Stück waren natürlich alle aufgeregt und manche hatten ein bisschen Lampenfieber. Doch beim Spielen merkten sie, dass es gar nicht so schlimm war, auch wenn sie sich mal versprachen oder den Text vergaßen.

Sie hatten sogar eine Souffleuse für alle Fälle. Am Ende hat das Publikum begeistert geklatscht und alle waren froh, dass es so gut geklappt hatte, obwohl das auch ein bisschen schade ist, weil es dann vorbei war.

Dieses Halbjahr hat sich die Theater AG um ein paar Kinder vergrößert, die „Grimmskram“ gesehen hatten und deswegen unbedingt in die AG wollten.

Bobby Car Solar Cup: Auftakt 2019

Bobby Solar Cup 2019: Macher-Gen trifft Forschergeist
Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder mit dem MPG am Bobby Car Solar Cup teilzunehmen und durften zwei Schüler (Nikolaus Arens, Johannes Brune) stellvertretend für das ganze diesjährige Team zum Auftaktgespräch in die WissensWerkStadt Bielefeld schicken.

Die Projektleiterin Monika Pieper von Energie Impuls OWL machte die Intention des Wettbewerbs deutlich:
„In Kooperation mit Unternehmen haben die Jugendlichen die Aufgabe, ein Rennfahrzeug auf Basis des Bobby Cars zu bauen, welches von Solarenergie elektrisch angetrieben wird. Während dieser Herausforderung erfahren sie, wie sich die eigene Kreativität mit der Erfahrung, Fachwissen und technischen Möglichkeiten der Unternehmen verbindet und ein reales Renngespann entstehen lässt. Wir setzen auch auf zusätzliche Unterstützung aus Design-, Marketing- oder Wirtschaftsberufen. So entdeckt jeder seine Talente und erlebt viele verschiedene Berufsfelder zur Orientierung für die eigene berufliche Zukunft!“

Nun wartet das Team auf die Übergabe des Bausatzes am 25. März, um mit dem Bau des solarbetriebenen Bobby Cars für das Rennen am 15. September beginnen zu können und freut sich auf arbeitsreiche und spannende Wochen des Tüftelns, bei welchem uns unser Kooperationspartner (Böllhoff) unterstützen wird.

Stratoflight – Das MPG im All

Das Max-Planck-Gymnasium hatte dank der Partnerschaft mit ExperiMINT die Chance, eine Sonde an den Rand des Weltraums zu schicken. Einige an Physik interessierte Schüler durften mit den Gründern der Firma Stratoflights eine Sonde bauen und bekamen vertiefte Einblicke auf verschiedenste Naturphänomene. Mir war klar, dass ich dort mitmachen würde, denn das Projekt bietet viele Möglichkeiten sich weiter zu entwickeln und neues Wissen anzusammeln.
Letztendlich waren es 18 Schüler, gemischt aus allen Physikkursen der EF, die am Bau der Sonde teilnehmen wollten. Keiner von uns konnte sich so recht vorstellen, wie wir eine Weltraumsonde bauen sollten oder was wir außerdem noch lernen würden. Es hieß nur, dass wir einen Ballon steigen lassen würden. Diese Ungewissheit wurde mir und allen anderen gleich am Montag, dem Starttag des viertägigen Projekts, genommen, denn uns wurden die drei Gründer der Firma Stratoflights zur Seite gestellt, welche uns eine umfangreiche Einführung gaben. Diese hatten die Idee als Studenten und traten schon häufig deswegen in Fernsehshows auf. So bekamen wir eine Einführung und erste Aufgaben, wie zum Beispiel eine mögliche Weltraumsonde zu skizzieren, doch noch hatte keiner eine funktionsfähige Sonde auf das Papier gebracht. Uns wurden Inspirationen gezeigt und genaue Kriterien für den Bau gegeben. Außerdem haben wir dank eines Programms den ungefähren Landeort bestimmt. Das Programm erfasst die Winde auf verschieden Höhen und rechnet so ein vages Ergebnis aus.
Am Folgetag war der Tag des Baus, da die Sonde am Mittwoch in die Höhe steigen sollte. Wir hatten die Auswahl an viel Material, doch meine Gruppe entschied sich wie alle anderen für Styropor, da dieses sehr leicht ist. Je mehr Gewicht die Sonde hat, desto niedriger wird sie steigen. Mit etwas Mathematik rechneten und schnitten wir Flächen aus, die später die Außenwände waren. Jedoch bekamen wir auch die Aufgabe, zwei Kameras, drei GPS-Tracker, zwei Powerbanks und ein Messgerät für die Höhe, Temperatur und den Druck mit einzubauen. Nach fünf Stunden, vielen Bauarbeiten und zwischen den Gruppen gegenseitige Protzerei waren die Sonden soweit, um wie wir erfuhren bis in die Astenosphäre, also ungefähr 36 000 Meter, hochzusteigen. Jedoch ist pro Ballon nur Platz für eine Weltraumsonde, weswegen in einem umfangreichen Test die beste Sonde aus vier Gruppen auserkoren wurde. Unsere ist es nicht geworden, da wir 100 Gramm über der Gewinnersonde lagen und somit etwas zu schwer waren. Die Enttäuschung von einem Tag Arbeit um Sonst wurde von der Vorfreude auf den Aufstieg am nächsten Tag übertönt.
In Eiseskälte montierten wir den Ballon an die Sonde und bereiteten den Aufstieg für die erste Pause vor, damit alles reibungslos abläuft. Der große Ballon wurde mit Helium gefüllt, welches Aufgrund der geringeren Dichte als die Luft aufsteigt. Da der Luftdruck auf einer Höhe von 36 000 Metern extrem gering ist, platzt der Ballon und die Sonde fällte wegen der Schwerkraft wieder zurück auf die Erde. Wir haben uns alle sehr gefreut, dass so viele Schüler zu diesem Spektakel kamen und der Anmoderation zuhörten. Laut der Voraussage des Programms käme der Ballon in der Nähe von Versmold circa drei Stunden nach dem Start wieder auf die Erde. Da sich der Fallschirm jedoch mit dem Ballon verhakte und sich nicht richtig öffnete, fiel die Sonde mit einer höheren Geschwindigkeit wieder auf die Erde, welches alle Berechnungen zunichtemachte und die Sonde kam an einem anderen Ort an. Dank der eingebauten GPS-Tracker war es eine Leichtigkeit den Standpunkt der Sonde zu ermitteln. Wir fuhren zu den angezeigten Koordinaten und sammelten die leider von dem Aufprall zerstörte Sonde ein. Die Geräte waren größtenteils unbeschädigt, nur bei einer GoPro brach der Bildschirm. Auswirkungen auf die beeindruckenden Bilder, welche die Kameras aufgenommen haben hatte dies nicht, denn die Speicherkarte war unbeschädigt.
Die Daten haben wir am letzten Tag der Projektwoche mithilfe eines von Stratoflights entwickeltem Programm ausgewertet und in Diagrammen veranschaulicht dargestellt bekommen. Überraschend war, dass die Temperatur nachdem der Ballon die Ozonschicht durchquerte wieder von -52 °C auf Plusgrade anstieg. Nach einiger Recherche wussten wir, dass die Ozonschicht die absorbierten UV-Strahlen in Wärme umwandelt, was für die Plusgrade sorgt. Unsere Sonde hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 102 km/h, nämlich unmittelbar nachdem der Ballon geplatzt war. Zwischendurch war die Weltraumsonde nur 5 km/h schnell, wahrscheinlich dann, als ein unpassender Wind auf sie einwirkte. Nun mussten wir das in den Tagen erlernte auf Plakaten wiedergeben und vortragen. Die Plakate und Messdaten sind im Foyer ausgestellt.
Mich freut es sehr, dass ich die Chance bekommen habe an einem so interessanten Projekt teilzunehmen, weil ich viel gelernt habe und sehr viel Spaß hatte. Ich empfehle es weiter und hoffe, dass die nächsten Jahrgänge auch eine Sonde an den Rand des Weltraums schicken können.
(Veit Störmer)

DELF: Félicitations!

Wieder haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler die Prüfung zum französischen Sprachendiplom am MPG abgelegt und wieder haben alle bestanden! Etwa 50 Frankophile haben ihr Diplom aus den Händen ihrer Tutoren und Mentoren bekommen, die hervorragende Arbeit geleistet haben. Herzlichen Glückwunsch!

GOTA beim Beatles-Festival

Am 7.7.2018 ist es endlich soweit: Die GOTA-Band präsentiert die großartigen Ergebnisse ihrer intensiven Proben des letzten Jahres. Die Band, die auch aus zahlreichen Schülerinnen und Schülern unserer Schule besteht und die in Zusammenarbeit mit der MuKu entstanden ist, tritt als Headliner beim großen Beatles-Festival in der Oetkerhalle auf. Freuen Sie sich auf einen mitreißenden Abend rocken Sie mit unseren jungen Talenten das Haus. Karten gibt es unter anderem auch im Sekretariat des MPG.

Planck-Töne mit GOTA im Tonstudio

Es ist Samstag, 10 Uhr morgens, knapp 18 Grad Celsius. 17 Jugendliche stehen mitten im Nirgendwo – genauer gesagt an der Oerlinghauser Straße 140.

Dort befindet sich nämlich das Watt Matters Studio, in dem viele Produktionen der Musik- und Kunstschule Bielefeld, wie etwa der Soundtrack zum Musical „Ticket in die Vergangenheit“, produziert wurden.

Auch am Wochenende wurde wieder ein MuKu-Projekt aufgenommen, dieses Mal handelte es sich um GOTA, ein Beatlesprojekt, bei dem der MPG-Oberstufenchor (Planck-Töne) beteiligt ist.

Die Aufnahmen von Chor und Solisten, die am 09. und 10. Juni stattfanden, bildeten das Finale der einwöchigen Tonstudiozeit, in der insgesamt 13 Beatlessongs von 37 „Rhythmikern“, Orchestermusikern und Sängern eingespielt und eingesungen wurden.

Das enge Zeitfenster erforderte einiges an Konzentration und Durchhaltevermögen von den GOTA-Teilnehmern – am Samstag wurde von 10.00 bis 15.00 Uhr intensiv gearbeitet, mit etwa einer halben Stunde Pause.

Am Ende dieses anstrengenden Tages waren zwar alle Mitwirkenden sowie die Verantwortlichen Johannes Strzyzewski (Leiter der MuKu) und Andrea Schwager (Leiterin der Planck-Töne) erschöpft, aber auch stolz auf das Erreichte.

Das Ergebnis, eine CD mit dem Titel „Greatest Of Them All“ (kurz: GOTA), der in Anlehnung an eine Textzeile des Beatlessongs „Sexy Sadie“ und an den Status der Band in der Musikgeschichte entstand, wird in Kürze vorgestellt werden.

Es gibt aber auch – nach den Konzerten beim Europäischen Musikfestival in Sneek, Holland – noch eine Performance in Bielefeld: Am Samstag, 7.7.2018 findet in der Oetkerhalle das „Beatles-Festival“ statt, auch GOTA wird dabei sein, außerdem andere Künstler, die auf der MuKu-Website vorgestellt werden (https://muku-bielefeld.de/ensembles/gota/688-das-festival-greatest-of-them-all). Die Oetkerhalle wird gerockt werden!

Karten für das Festival gibt es an der Musik- und Kunstschule und im Sekretariat des MPG.

Auf den Abschluss des GOTA-Projektes kann man sich jetzt schon freuen.

Alexa Schmidt (Abiturientin 2018 und GOTA-Teilnehmerin)

Handysammelaktion war ein voller Erfolg

Handysammelaktion ein voller Erfolg!
Wir vom Smartphone-Atelier der Klassen 7a und 7c beschäftigten uns in
den letzten Wochen mit einem tollen Projekt. Seit Anfang des
Schulhalbjahres informierten wir uns über den Rohstoffabbau für unsere
Handys seine Folgen. Wir recherchierten auch zu den Themen Produktion
und Recycling von Handys. Dabei stießen wir auf viele Probleme der
Menschen, die für unsere Handys arbeiten, wie zum Beispiel sehr
schlechte Bezahlung, Kinderarbeit, die mangelnde Schulbildung
hervorruft, viel zu lange Arbeitszeiten und vieles mehr. Diesen Menschen
wollten wir helfen, also starteten wir dieses Projekt. Wir sammelten
eine Woche lang alte und kaputte Handys und andere kaputte elektronische
Geräte, damit sie und ihre Rohstoffe wieder verwendet oder richtig
recycelt werden können. Außerdem bekommen wir den Betrag, den der
Elektroschrott wert ist, zurückgezahlt. Diesen werden wir an SOS
Kinderdorf spenden. Wir hatten viel Spaß bei dem Projekt und freuen uns,
dass wir vielen Menschen helfen können.

Bettina Mestwerdt

EMOJI – Gefühle tanzen

Schülerinnen und Schüler aus vier Schulen tanzen ihre Gefühle – wie geht das denn?

Freude, Trauer, Unsicherheit, Zuversicht, Einsamkeit und Miteinander –

Kinder und Jugendliche tanzen ihre Gefühle.

In einer wunderbaren Kooperation zwischen Max-Planck-Gymnasium, Laborschule, Ratsgymnasium und Fröbelschule hat der Choreograph Fabrice Jucquois es geschafft,

Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters zusammenzubringen und mit ihnen

gemeinsam eine EMOJI-Darstellung zu entwickeln.

Am Dienstag, den 19.6., um 18 Uhr findet die Aufführung im Theaterlabor (Tor 6) statt.