Erprobungsstufe

Pädagogisches Konzept

Klicken Sie auf die Plus-Zeichen, um Näheres zu erfahren:

  • Wir unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei kooperativen und selbst verantworteten Lernprozessen.
  • In den Stunden „Das Lernen lernen“ (5.1) und „Selbstreguliertes Lernen“ (5.2) legen wir den Schwerpunkt auf soziales Lernen und Methodentraining.
  • Die Lehrenden der Erprobungsstufe kooperieren intensiv miteinander und mit den Kolleginnen der Grundschulen.
  • Patinnen und Paten der höheren Klassen betreuen die Fünftklässler.
  • Arbeitsgemeinschaften werden jahrgangsstufenübergreifend angeboten.
  • Lernpartnerschaften unterstützen das Miteinander und den gemeinsamen Erfolg.
  • Beim „Schüler-Eltern-Sprechtag“ in 5.1. nehmen wir uns besonders Zeit für eine gemeinsame Beratung und Ziel-Entwicklung.
  • Pausenhelfer und Sporthelfer unterstützen bewegungsfreudige Pausen; das Angebot in der Mittagspause (Bewegung, Ruheraum, Bibliothek, Spieliothek) ermöglicht Entspannung und Kraft schöpfen nach individuellen Bedürfnissen.
Fachliche Grundsätze
  • Im Klassenteam finden eine intensive Beratung über den Lernweg der Kinder und Absprachen über Lerninhalte statt.
  • Die Fachkollegen und -kolleginnen kooperieren intensiv miteinander.
  • Die Arbeit in Projekten findet oft Fächer übergreifend statt (immer: „Neu am MPG“, Jg.5; „Liebe, Freundschaft, Sexualität“, Jg.6; häufig: „Herbst“ (Deutsch, Musik, Kunst); „Freude nehmen, Freude schenken“ (Religion, Praktische Philosophie, Deutsch); „Tiere“ (Biologie, Deutsch, Kunst, Englisch).
  • Die Ateliers (Jg. 5 ) ermöglichen die individuelle Talententwicklung und –förderung und bieten einen Rahmen zur Präsentation der erreichten Ergebnisse.
  • Naturwissenschaftlich, künstlerisch, sprachlich interessierte Schülerinnen und Schüler werden in Ateliers (Jg. 5 + 7) und Arbeitsgemeinschaften (Jg. 5 und 6) besonders gefördert.
  • Durch unsere Kooperation mit der Kunst- und Musikschule der Stadt Bielefeld kann Kunst- und Instrumentalunterricht durch die Lehrenden der Kunst- und Musikschule in den Räumen des MPG stattfinden. Diese Zusammenarbeit, zu der auch diverse gemeinsame Ensembles gehören, erleichtert die künstlerische Weiterentwicklung bzw. das Erlernen eines Instruments am Nachmittag.
  • Wenn Deutsch, Mathe, Fremdsprachen Schwierigkeiten machen unterstützen wir Schülerinnen und Schüler durch „Fit“-Gruppen (Jg.6+7).
Formale Bestimmungen der Erprobungsstufe

Die Erprobungsstufe umfasst die Klassen 5 und 6. Sie werden als eine besondere pädagogische Einheit betrachtet.

Vor dem Hintergrund der Lernerfahrungen in der Grundschule führen die Lehrerinnen und Lehrer die Kinder in diesen zwei Jahren an die Fächer und Lernangebote, Unterrichtsmethoden, Anforderungen sowie Überprüfungsformen des Gymnasiums heran. Sie entwickeln und beobachten die Kompetenzen der Kinder mit dem Ziel, in Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten die Perspektive eines dauerhaften Verbleibs am Gymnasium sicherer zu machen beziehungsweise eine dem Wohl des Kindes entsprechende Korrektur rechtzeitig vorzubereiten.
Innerhalb der Erprobungsstufe gehen die Schülerinnen und Schüler ohne Versetzung von der Klasse 5 in die Klasse 6 über, eine einmalige freiwillige Wiederholung einer der beiden Jahrgangsstufen ist auf Antrag der Erziehungsberechtigten in Einzelfällen nach Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz jedoch möglich. Am Ende der Klasse 6 entscheidet die Versetzungskonferenz mit der Versetzung der Schülerinnen und Schüler in die Klasse 7 in der Regel auch über deren Eignung für den weiteren Besuch des Gymnasiums. Wird in der Erprobungsstufenkonferenz gegen Ende der Erprobungsstufe festgestellt, dass die Schulform gewechselt werden muss, so wird den Erziehungsberechtigten eine entsprechende Empfehlung spätestens sechs Wochen vor Schuljahresende schriftlich übermittelt. Auf Antrag der Eltern ist auch ein früherer Wechsel möglich, wenn dies im Interesse des Kindes geboten erscheint. Die Schule unterstützt die Eltern beim Wechsel des Kindes in die empfohlene Schulform.

Die Erprobungsstufe im Ganztag

Hier finden Sie Informationen dazu, wie der Schulalltag in der Jahrgangsstufen 5 und 6 abläuft.

Die Mittagspause dient der Erholung und Entspannung.
Die Mensa bietet täglich warme Mahlzeiten und Bistro-Angebote.
Neben den Bewegungs-Angeboten der Sporthelfer auf dem Pausenhof und in den Turnhallen können die Schülerinnen und Schüler in der Ruhe der Bibliothek und des Selbstlernzentrums beim Lesen entspannen; für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 gibt es ein Spielangebot in der Spieliothek mit Kickerraum.

Unser Ganztagsprogramm bietet unseren Schülerinnen und Schülern auch besondere Angebote, die sie individuell fördern. Besonderheiten unseres Schulprofils in den Jahrgängen 5 und 6 sind die Ateliers in Jahrgang 5, die Plus-Stunden, die Lernstunden und unser Kurs Lernen lernen.

Der Weg ins MPG

Eine Übersicht über die Informationsangebote für Schülerinnen und Schüler, die das Max-Planck-Gymnasium besuchen möchten, und ihre Eltern finden Sie hier.