5d auf dem Biohof

Eine besondere Erdkundestunde auf dem Biohof
Am 26. Juni war es endlich soweit – wir, die Klasse 5d, durften zusammen mit unserer Erdkundelehrerin Frau Kuhn einen Ausflug zum Biohof Bobbert unternehmen. Frau Berthold begleitete uns. Mit Bahn, Bus und zu Fuß erreichten wir pünktlich um 9 Uhr gut gelaunt die Bobbertschen Hausschweine in Bielefeld-Quelle, die uns sofort fröhlich-grunzend begrüßten. Auch die kuscheligen Schafe begeisterten uns gleich am Eingang des Biohofes. Wenig später wurden wir sehr freundlich von Herrn Bobbert und seiner Frau Oda am Hofladen empfangen. Geduldig beantworteten sie uns alle unsere Fragen. Und wir waren wirklich sehr neugierig!? Der gut erzogene Hofhund Malu, ein Großer Schweizer Sennenhund, begrüßte uns schwanzwedelnd und ließ sich ausgiebig von uns steicheln. Er wich uns an diesem Vormittag nicht mehr von der Seite.
Nach einer kurzen Frühstückspause begann die sehr informative und interessante Hofführung. Wir durften sogar jeder eine eigene Biomöhre ernten! Das war ein richtig tolles Erlebnis für uns! Mit einem Ruck war die Möhre in der Regel aus dem Boden gezogen. Natürlich durften wir sie dann auch sofort essen. Wir waren uns alle einig: Sie schmecken viel besser als herkömmliche Möhren aus dem Supermarkt! Viele von uns kauften anschließend im Hofladen ein. Wir waren überrascht, was es dort alles gab. Manche von uns nahmen sogar Milch, Brot und Möhren für zuhause mit. Herr Bobbert erklärte uns genau und sehr anschaulich den Unterschied zwischen ökologischer und konventioneller Landwirtschaft. Das war ein toller Abschluss unseres Unterrichtsthemas!
Leider verging die Zeit viel zu schnell. Auch die Rinder freuten sich, als wir sie mit frischem Möhrengrün fütterten. Und auch die 100 Gänse konnten wir uns aus der Nähe anschauen. Lautes Geschnatter war zu hören. Vielen Dank, dass wir diesen tollen Biohofbesuch machen durften! Er wird uns noch lange in sehr guter Erinnerung bleiben!

6b besichtigt die Geburtsklinik in Bethel

Die 6 B zu Besuch in der Geburtsklinik in Bethel.

Dienstag, der 8. Mai 2018: In der ersten großen Pause geht’s los! Die 6B fährt nach Bethel in die Geburtsklinik. Nach einem Gruppenfoto für die Homepage des Klinikums wird die Klasse in kleine Gruppen aufgeteilt. Wir starten mit sechs Mädchen in einem kleinen Raum, wo uns die Oberärztin Frau Dr. Schymik bei Keksen und Getränken mit einem Beckenmodell und einer Babypuppe das Grundwissen zur Geburt vermittelt.
Danach gehen wir in ein Behandlungszimmer, in dem ein Ultraschallgerät steht. Nacheinander legen wir uns auf eine Liege und schauen uns unsere Blasen, Nieren und Herzen an. „Das ist spannender als Kino“, sagte eine von uns. Als kleines Souvenir bekommt jeder noch Ultraschallschallbilder von den eigenen Organen mit nach Hause.
Als nächstes dürfen wir den Kreißsaal besichtigen, den Ort, wo die Babys geboren werden. Uns wird erklärt, wie es bei einer Geburt zugeht und wie ein Kaiserschnitt abläuft und wie sich eine Geburt im Bett und in der Badewanne unterscheidet. Auch die Geburtswanne dürfen wir besichtigen. Einige Gruppen haben sogar eine echte Plazenta zu sehen bekommen! Dann geht’s weiter zur nächsten Station.
Hier wartet bereits Frau Dr. Störmer, die kommissarische Chefärztin der Geburtsklinik, mit einer hochschwangeren Frau auf uns. Die werdende Mutter hat sich bereit erklärt, uns ihr ungeborenes Baby über den Ultraschall zu zeigen. Sehr beeindruckend, wie sich das Baby im Bauch bewegt. Man erkennt sogar das Geschlecht – es wird ein Junge.
Zum Schluss werden wir auf die Säuglingsstation geführt, wo zwei zu früh geborene Babys im Inkubator liegen. Die darf man aber nicht anfassen! Im Wickelraum sehen wir ein Kind, das an diesem Tag erst geboren wurde und noch gar keinen Namen hat. Dann wird noch ein weiteres Baby, das bereits einen Tag alt ist, hereingebracht. Die Babys werden untersucht, gewogen und gemessen. Das Kind ohne Namen schreit die ganze Zeit, das andere Baby, das bereits einen Tag alt ist, bleibt ganz still. Es macht sogar die blauen Augen auf und schaut uns an.
Leider müssen wir schon gehen. Zurück im Empfangszimmer lernen wir zwei Assistenzärztinnen aus Indien und Kamerun kennen, die uns erzählen, wie Schwangerschaft und Geburt in ihren Ländern ablaufen. Zum Beispiel müssen in Kamerun die Mutter und ihr Kind so lange im Krankenhaus bleiben, bis der Vater die Rechnung für die Geburt bezahlt hat. In Indien wollen die meisten Leute Jungen haben, darum dürfen die Ärzte nach einem Ultraschall auch nicht Bescheid geben, ob es ein Junge oder Mädchen wird. Also werden die Ärzte mit Geld bestochen und die Mädchen werden abgetrieben. Manchmal sieht man die Föten (so nennt man die ungeborenen Babys) dann einfach im Mülleimer liegen, eine Vorstellung die uns sehr erschreckt hat. Jetzt wird es langsam Zeit zum Aufbruch. Mit kleinen Geschenken von der und für die 6B geht es zurück zum MPG.
Wir bedanken uns nochmal herzlich bei den Mitarbeitern des Klinikums Bethel für die interessanten und einmaligen Einblick in den Alltag auf einer Geburtsstation. Und wer noch mehr wissen möchte: Auf der Homepage der Geburtsklinik kann man nun auch mehr zu unserem Besuch dort erfahren.

Link: http://evkb.de/news/nachrichten/artikel//projekttag-in-der-geburtshilfe.html

Artikel von Hannah Rouvray

Klasse 6b engagiert sich gegen ausbeutende Kinderarbeit

6B gegen ausbeutende Kinderarbeit

„Entschuldigung, wir verkaufen Papiertüten und das Geld wird gespendet gegen Kinderarbeit. Wir hatten in der Schule in Politik das Thema Kinderarbeit und wir haben alle Papiertüten gebastelt, die wir nun verkaufen. Das Geld spenden wir dann den armen Kindern, die so früh arbeiten müssen. Natürlich sind wir nur gegen ausbeutende Kinderarbeit! Wären Sie interessiert?“ So ungefähr haben wir viele Leute, die vorbeigingen angesprochen. Natürlich kauft einem nicht jeder etwas ab! Aber die, die es tuen, geben uns so gut wie immer mehr Geld als wir verlangen. Wir finden es richtig gut, was wir machen und machen es gerne!
Aber wie kam dieses Projekt überhaupt zustande? Wir haben im Politikunterricht bei Frau Maycock das Thema Kinderarbeit besprochen. Frau Maycock hat uns eine Stunde lang Papiertüten falten lassen. Wir waren in „Familien“ eingeteilt, die gemeinsam genügend Papiertüten falten sollten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. So sollten wir ausprobieren, wie es ist, schon als Kind für seinen Lebensunterhalt arbeiten zu müssen und auch merken, wie wenig man trotz harter Arbeit verdient. Nur die „Familie“ von Hannah und Elisabeth schaffte es auch tatsächlich, so viele Tüten zu falten, dass es für Essen und ein Dach über dem Kopf gereicht hätte.
Mit dieser Erkenntnis und einem Berg gefalteter Papiertüten waren wir am Ende der Stunde angekommen. Da hatte auf einmal die Familie von Lilli, Lina, Zoe und Zoé eine Idee: „Es wäre doch Verschwendung, wenn wir die Tüten einfach wegwerfen. Wie wäre es, wenn wir die Papiertüten verkaufen und das Geld für arme Kinder spenden?“.
Denn wir waren uns einig: es ist einfach schlimm, dass Kinder, weil sie gezwungen werden, oder aus Geldnot in der Familie arbeiten müssen (wollen)! Wenn Kinder freiwillig arbeiten (z.B. im Haushalt helfen oder ihr Zimmer aufräumen), ist ja alles gut, dann freuen sich die Eltern auch. Aber nicht gut ist es, wenn sie gezwungen sind zu arbeiten, weil sie ihren Eltern helfen müssen, die in Geldschwierigkeiten stecken! Das, aber auch die Zwangsarbeit möchten wir gerne verhindern, deshalb verkaufen wir die Papiertüten, denn das Geld hilft den Familien und die Kinder müssen nicht arbeiten und können vor allem zur Schule gehen. Wir haben also für Kinder gegen Kinderarbeit gearbeitet und insgesamt 87,45 Euro gesammelt, die wir an Terre des Hommes gespendet haben. Denn Terre des Hommes bekämpft nicht nur ausbeutende Kinderarbeit, sondern unterstützt auch arbeitende Kinder, die einfach keine Wahl haben, als zu arbeiten.
Artikel von Hannah Rouvray

MPG bei der „6. Lernstatt Demokratie“

Am 19. und 20. Februar fand die 6. Regionale Lernstatt Demokratie in Hamminkeln-Dingden in der Klausenhof Akademie statt. Wir haben mit dem Projekt „Wir machen uns auf den Weg“ an einem bundesweiten Wettbewerb, der jährlich von der Regionalgruppe NRW des Förderprogramms Demokratisch Handeln organisiert wird, beworben.

Von unserer Schule nahmen die Schülerinnen Nora Jostes, Luca Bielecki und Emilia Hinkel an der Veranstaltung teil. Nora durfte sogar zwei Tage lang als Moderatorin durch das Programm führen und im Rahmen dessen unsere NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer interviewen. Aber auch Emilia und Luca bekamen die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit Frau Gebauer und konnten ihr unser Konzept vorstellen. Alle drei haben ihre Aufgabe beeindruckend gemeistert und vielfältige Eindrücke mit zurückgebracht.

documenta 14 – Kunsthighlight des Jahres

Am 6. September sind wir, Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse aus der Q1, mit Frau Zschoche, Frau Riepenhusen, Herrn Bock und einigen Kunst-Referendaren um 8 Uhr morgens nach Kassel zur Documenta gefahren und abends um 18 Uhr zurückgekehrt.
Für diejenigen, die noch nie etwas von der Documenta gehört haben und sich nun fragen, was das überhaupt ist und was man da machen kann, folgt nun eine kleine Zusammenfassung aus Sicht einiger Schüler:
Die Documenta 14 fand vom 8. April bis zum 17. September 2017 in Kassel, sowie in Athen statt und stellte Kunstwerke von Künstlern aus aller Welt aus.
Unser erster Eindruck, als wir in Kassel ankamen, war die Größe der Ausstellung sowie das internationale Publikum. In der ganzen Stadt konnte man Kunstwerke betrachten, draußen und drinnen. Ein Beispiel dafür war der Friedrichsplatz: Das „Parthenon of Books“, ein riesiges Gerüst, verkleidet mit Büchern, die mit Folie an den Stahlstreben befestigt waren und durch das man hindurchlaufen konnte, zeigte verbotene Bücher. Für uns war es sehr interessant und auch merkwürdig, Bücher wie „Harry Potter“, „Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner, „Shades of Grey“, „Das Tagebuch der Anne Frank“ dort vorzufinden. Erst da wurde uns bewusst, welch ein Privileg es ist, dass wir in Europa die Freiheit haben, alles lesen und sagen zu dürfen, was wir wollen und dass es zur gleichen Zeit in anderen Ländern dieser Welt Einschränkungen gibt.
Ein anderes Werk, das uns SchülerInnen angesprochen hat, war eine Art Würfel, bestehend aus übereinander und nebeneinander gestapelten Rohren, in denen Toiletten, Matratzen, Pflanzen, Bücher und andere Objekte zu finden waren. Die Idee hinter dem Kunstwerk ist, zu zeigen wie Flüchtlinge in solchen Röhren tagelang leben mussten. Jeder für sich, der vor den Röhren stand, hat sich selbst gefragt, was er persönlich mit in seine Röhre nehmen würde – viel Platz ist dort nicht, also durften es nur die wichtigsten Gegenstände sein.
Neben den Außenwerken, gab es auch im Fridericanum, in der Documenta-Halle und in der neuen Galerie Ausstellungen. Dort konnten wir nicht nur gewöhnlichen Bilder, sondern auch sehr interessante und abstrakte Kunstwerke betrachten. Einen besonderen Aufforderungscharakter hatte ein Raum, in dem ganz viele verschieden geformte Kissen mit Militär-Bezug waren und wir selbst als aktiver Teil dieser Intstallation ein neues Modell aus diesen Kissen gestalten konnten. Manchmal sah es wie ein Panzer aus, dann wie eine Burg und manchmal sah es ganz unkenntlich und wie eine einfache Sitzecke aus.
Dies sind nur wenige Kunstwerke von ganz vielen, aber häufig konnte man Themen wie die Flüchtlingskrise, Gewalt oder Krieg erkennen. Auch wenn dies schwierige Themen sind, wurden sie dennoch authentisch und künstlerisch gut dargestellt, sodass auch wir Jugendlichen die Intention des Künstlers und die Wichtigkeit dieses Themas verstehen konnten.
Alles in allem war es für uns SchülerInnen eine sehr interessante Erfahrung mit vielen anderen Menschen aus ganz unterschiedlichen Herkunftsländern durch Kassel zu laufen und die Stationen der Kunstwerke zu besuchen und eigene Gedanken dazu zu entwickeln. Auf der Rückfahrt nach Bielefeld fühlten wir uns einerseits erschöpft von den zahlreichen Eindrücken und andererseits inspiriert, so dass noch einiges diskutiert wurde und manches Bild untereinander ausgetauscht wurde.

Von Alina Suchy, Q1

Erdkunde-Exkursion ins kontrastreiche Dortmund

Zu einer Stadtexkursion ist der Erdkunde-Q2-Kurs unter der Leitung von Herrn Höhne zusammen mit Frau Kuhn am Donnerstag, den 9. November nach Dortmund aufgebrochen. Nach einer kurzweiligen Anreise mit dem Zug ging es zuerst in das soziale Brennpunktviertel – in die Dortmunder Nordstadt, in welchem 60000 Menschen aus über 180 Nationen leben. In Kleingruppen erkundeten wir diesen Stadtteil unter dem Gesichtspunkt der räumlichen Segregation und Gentrifizierung. Sehr anregend war der Austausch mit einem Experten vom dortigen Treffpunkt Stollenpark.
Den zweiten Schwerpunkt unserer Exkursion bildete der Phoenixsee im Dortmunder Stadtteil Hörde. Dort wandelten wir „Auf den Spuren des Strukturwandels“, indem wir arbeitsteilig einzelne angrenzende See-Areale durchstreiften und anschließend umfassend von einem Experten vor Ort informiert wurden. Der ehemalige Altindustriestandort, auf dem noch bis 2001 ein gewaltiges Eisen- und Stahlwerk zu finden war, wurde binnen kurzer Zeit komplett umgestaltet. Wir hatten dabei die Chance uns direkt vor Ort ein Bild vom Strukturwandel und den strukturverbessernden Maßnahmen in Dortmund zu machen. Der Phoenixsee wurde mit dem umliegenden Areal zu einem Wohn- und Naherholungsgebiet umgestaltet. Das Gelände gehört zur ehemaligen Hermannshütte, einem bedeutenden Stahl- und Eisenwerk in Dortmund-Hörde. Das Stahlwerk wurde um die Jahrtausendwende abgebaut und nach China verkauft. Zurück blieb eine Industriebrache. Die Fundamente des ehemaligen Stahlwerks reichten bis zu 12 Meter tief in den Boden. In diesem Krater wurde schließlich der Phoenix-See angelegt. Rund um den See entstanden sehr begehrte Wohnlagen mit derzeitigen Grundstückspreisen bis zu 500 Euro pro Quadratmeter.
Die Exkursion in Dortmund konnte direkt am Phoenix-See bei verhältnismäßig gutem Novemberwetter ausklingen. Sogar die Sonne ließ sich einige Male blicken.
Nach einem aufschlussreichen und schönen Tag mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken traten wir am Nachmittag die Heimfahrt an. Insgesamt eine sehr gelungene Exkursion!

Kreatives Fotografieren mit dem Kulturrucksack

Mehr als nur Knipsen, oder: Alles eine Frage der Perspektive!
Am Mittwoch, d. 11.Oktober 2017 nahm die Klasse 6d an der Veranstaltung „Mehr als nur Knipsen – kreatives Fotografieren“ teil. Dieser Workshop war ein Angebot der Stadt Bielefeld im Rahmen des Programms „Kulturrucksack“ und war somit sogar kostenlos für die ganze Klasse! Es sind viele tolle Fotos entstanden. Mehr über den Workshop ist auch in der nächsten Schülerzeitung nachzulesen.
Ana, 6d

Klasse 5d besucht die Kunsthalle

Warst du schon einmal in der Kunsthalle? Wir, die Klasse 5d, schon!

Am 09.10.2017 sind wir nämlich im Rahmen der Aktion ‚Kulturrucksack’ zur Kunsthalle gewandert. Als wir dort ankamen, haben wir an einer Führung teilgenommen, bei der uns zuerst gespaltene Steine und Videos des Künstlers Ulrich Rückriem und anschließend Skulpturen von dem Bildhauer Thomas Kiesewetter gezeigt wurden. Als wir damit fertig waren, durften wir selbst zu Künstlern werden und eigene Skulpturen aus Pappe, Draht und vielen anderen Materialien anfertigen. Der Höhepunkt stellte eine Kunst-Rallye dar, die uns rund um die Kunsthalle führte.

(von Fiona Kaiser, 5d)

Skulptur Projekte Münster 2017

Die Kunst-Grundkurse der Q1 machten sich am 3.7. erwartungsvoll auf den Weg zur „Skulptur Projekte“ in Münster, um sich auf die zeitgenössischen Kunstwerke im öffentlichen Raum der Stadt einzulassen. Einige Arbeiten erschlossen sie sich selbstständig, andere wurden in einer Führung erläutert. Abwechslungsreich und interessant ging es bei Nicole Eisenmans chillenden Brunnenskulpturen zu.

Die Auswertung der insgesamt gesammelten Erfahrungen in Münster zeigt aber, dass es auch nicht leicht ist, sich mit aktueller, zeitgenössischer Kunst auseinander zu setzen. Einiges wirkt eher kryptisch, vertrackt oder einfach nicht schön, andere Arbeiten sprechen eher an und überzeugen. Gemein ist den meisten Werken, dass sie sich anders als erwartet darstellen und Fragen aufwerfen. Dies ist nicht immer der erwartete „Kunstgenuss“ und ist auch ggf. anstrengend, aber gerade dies ist schon seit der ersten „Skulptur Projekte“ im Jahr 1977 u.a. Ziel und Zweck: Kunst soll zur Diskussion gestellt werden und dies scheint nach all den Jahrzehnten noch immer bestens zu funktionieren.

Fest steht auch, dass an einem Tag nur ein Bruchteil aller Werke betrachtet/ erschlossen werden kann. Wer mag, kann sich noch weiter informieren (https://www.skulptur-projekte.de) oder/und sich selbst (noch) einmal auf den Weg nach Münster machen. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es schließlich erst wieder in 10 Jahren – bei der „Skulptur Projekte 2027“.

Erdkunde- und Biounterricht auf dem Biohof Bobbert

Am Montag, den 26. Juni sind wir mit unserer Klasse 5e im Rahmen des Bio- und Erdkundeunterrichts zum Biohof Bobbert nach Bielefeld-Quelle gefahren.

Als wir dort ankamen, begrüßten uns zuerst die kleinen Schweine, die sich ein kleines Wettrennen auf der Wiese lieferten. Das sah lustig aus. Die Bäuerin Frau Bobbert begrüßte uns freundlich und führte uns zuerst zu den Schweinebuchten, wo wir die verschieden großen Schweine auch gleich füttern durften mit allerlei Kopfsalat, Spinat, Chinakohl und auch mit den Blättern von der Roten Beete. Das war ein tolles Erlebnis für uns! Die Schweine ließen sich sogar von uns streicheln und fraßen uns aus der Hand.

Frau Bobbert beantwortete bereitwillig unsere Fragen, die wir vorbereitet hatten. Anschließend stellte sie uns die Rinder vor, die wir ebenfalls füttern konnten. Wer sich traute, konnte sich sogar von der sehr rauen Rinderzunge überzeugen. Danach gingen wir zur Pferdekoppel, auf der wir das Pferd Bobbi und Pony Halina begrüßten, ausgiebig streicheln und mit Gras füttern konnten. Im Anschluss daran zeigte uns Frau Bobbert die Anbaufelder, auf denen z.B. Zwiebeln, Mais und Topinambur zeitlich versetzt angebaut wird. Danach wurden wir zum Foliengewächshaus geführt, wo wir sogar mitten durch die fast 1,50 m hohen Tomatenpflanzen gehen durften. Das war sehr eindrucksvoll und in der Luft lag ein herrliches Tomaten-Aroma. Auch Hofhund Malou ließ sich von uns streicheln. Zum Abschluss erfuhren wir, dass die Schweine sogar täglich mit gekochten Kartoffeln gefüttert werden. Und wo werden sie gekocht? Diese Kartoffel-Koch-Maschine zeigte uns Frau Bobbert zum Ende der Hofführung. Danach zog es viele von uns in den Hofladen, vor dem wir uns im Sonnenschein auf der großen Hofbank noch schön stärken konnten.

Es war ein unvergesslich schöner Ausflug. Für einige von uns war es das erste Mal, dass sie auf einem Bauernhof waren. Danke an Frau Große-Wöhrmann und Frau Kuhn, die das alles organisiert hat.

Kira und Leonie (5e)