MPG verabschiedet Frau von Alven

Mit einem ganzen Tag voller Festlichkeiten hat das Max-Planck-Gymnasium am Ende des Schuljahres seine langjährige Schulleiterin Gisela von Alven in den Ruhestand verabschiedet. Der Morgen begann mit einem Ständchen des Bläserensembles vor der eigenen Haustür, bevor der übliche Schulweg durch den Oetkerpark zum Blumenspalier aller Schülerinnen und Schüler wurde. Anschließend durfte Frau von Alven mit einer Gruppe aus Schülern und Lehrern noch einmal ausgewählte Orte der Schule besuchen, durch die sie in den letzten 14 Jahren so häufig Gäste geführt hatte. Viele Klassen hatten etwas vorbereitet, um ihr den letzten Schultag unvergesslich zu machen.

Zum offiziellen Festakt ab 11.30 fanden dann zahlreiche geladene Gäste aus der Stadt, der Bezirksregierung und dem Umfeld der Schule ihren Weg ins Forum. Dabei hoben die Rednerinnen und Redner immer wieder Frau von Alvens große Verdienste um die Schule und insbesondere den Umbau und die Gestaltung als Ganztagsgymnasium hervor. Am Ende nahm eine sichtlich bewegte Frau von Alven Abschied von ihrer Schule, die sie in den vergangenen 14 Jahren und darüber hinaus geprägt und zu ihrer Schule gemacht hat.

Alles Gute für den Ruhestand!

Fahrradtour durch das Ruhrgebiet

Erdkunde-Fahrradexkursion durchs Ruhrgebiet
Am 18.6.2018 unternahmen wir, d.h. die 2 Q1-Erdkundekurse, mit unseren leitenden Lehrkräften Frau Kuhn und Herrn Höhne eine Fahrradexkursion durch eine der in der Vergangenheit wichtigsten Industrieregionen Deutschlands, durch das Ruhrgebiet. Das Ruhrgebiet hat eine erstaunliche und wirtschaftlich geprägte Vergangenheit, wobei besonders der Steinkohleabbau in den Zechen der wichtigste industrielle Motor des damaligen Ruhrgebietes war. Besonders interessant ist der tiefgreifende Strukturwandel, den das Ruhrgebiet erfahren hat. Noch in diesem Jahr schließt die letzte Zeche – Prosper Haniel in Bottrop, die wir natürlich auch mit unseren Fahrrädern ansteuerten. Weitere Ziele unserer Tour waren die Zeche Zollverein Essen, die Gartenstadt Welheim, das CentrO in Oberhausen und auch der Landschaftspark Duisburg-Nord. Diese ausgewählten Beispiele waren gut dafür geeignet, den Strukturwandel des Ruhrgebiets zu erkennen. Los ging es an der Radrevierstation an der Zeche Zollverein in Essen, die wir nach einer eineinhalbstündigen Zugfahrt erreichten. Nachdem wir unsere Fahrräder ausgeliehen hatten, gab es eine kurze Wegbesprechung. Zu Beginn unserer Fahrradtour bekamen wir gleich die ersten grundlegenden Informationen über die Geschichte der Zeche Zollverein in Form eines Kurzvortrages: Nach der Entdeckung eines großen Kohlevorkommens hat es nur vier Jahre gedauert die ganze Anlage zu planen, zu bauen und in Betrieb zu nehmen. 1851 wurde schließlich die erste Kohle in dem 80 Mio. Euro teuren Gebäudekomplex gefördert. Nach dem Ausbau der Schächte und dem Neubau der zentralen Schachtanlage (Schacht XII) war Zollverein mit einer Förderung von 12.000 Tonnen täglich die größte und leistungsstärkste Zeche des Zweiten Weltkriegs. Besonders ist hierbei außerdem, dass die geförderte Kohle auch noch nach Material und Größe sortiert wurde, um eine schnelle Weiterverarbeitung zu ermöglichen. Somit schaffte es die Kohle in nur 42 Minuten vom Schacht bis zum Eisenbahnwaggon. Heutzutage gibt es zahlreiche Veranstaltungen und Events auf dem Zechengelände, welches mittlerweile unter Denkmalschutz steht und 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Zudem befindet sich das Ruhr-Museum in einem der Gebäude. Somit kann man schnell den Strukturwandel erkennen, weil die alten Gebäude teilweise für neue Zwecke genutzt werden. Außerdem ist die gesamte Anlage sehr gut erhalten. Unser nächster Standort bildete eine typische Bergarbeitersiedlung (Hegemannshof), die wir über die Radroute Nordsternweg, einer ehemaligen Bahntrasse, erreichten. Wir konnten deutlich erkennen wie eng die einzelnen Häuser aneinandergereiht waren und wie wenig Platz die einzelnen Bewohner zum Leben hatten.
Die nächsten Standorte, die wir ansteuerten, waren der Rhein-Herne-Kanal, die Emscher und der Nordsternpark in Gelsenkirchen. Der Rhein-Herne-Kanal diente als Transportweg für die Steinkohle. Heutzutage wird der Kanal nur noch wenig zu industriellen Zwecken und stattdessen mehr für den Freizeitverkehr genutzt. Des Weiteren fuhren wir bei sehr angenehmen Temperaturen an mehreren ehemaligen Zechen vorbei, von denen die Zeche Nordstern vor Jahren als Ausführungsort der Bundesgartenschau diente. Auch hier konnten wir bestens erkennen, welche Veränderungen im Ruhrgebiet stattgefunden haben und wofür man die verlassenen Zechen heutzutage nutzen kann. Gut gelaunt fuhren wir weiter zum Tetraeder Bottrop. Diese Landmarke, eine Stahlkonstruktion, die einer 3-seitigen Pyramide ähnelt, liegt auf einer 90m hohen Halde. Einige von uns erklommen den Gipfel zusammen mit Herrn Höhne sogar mit dem Fahrrad in mehreren Serpentinen. Wir anderen stiegen zusammen mit Frau Kuhn die über 200 Stufen bis zum Aussichtsplateau hinauf. Nach einem einigermaßen anstrengenden Aufstieg oben angekommen („Das schaffen wir jetzt auch noch!“) wurden wir mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Wir genossen die wunderbaren Ausblicke auf die Landschaft rund um Bottrop. Nach einer erholsamen Pause fuhren wir weiter zum CentrO, wo wir uns in der Coca-Cola-Oase stärkten. Nach dieser kurzen Pause ging`s auch schon weiter, so dass wir letztendlich unser Exkursionsziel, den Landschaftspark Duisburg-Nord (LaPaDu) erreichten, in welchem sich mehrere Industriedenkmäler befinden, in denen zu Hochzeiten 1300 Menschen gearbeitet haben. Wir blickten direkt auf den Hochofen. 1000t Roheisen wurden damals in dem Hochofen täglich produziert und es dauerte sechs bis acht Stunden bis das oben eingefüllte Koks unten als flüssiges Roheisen herauskam. Heute gibt es neben dem für Besucher (fast) jederzeit zugänglichen Hochofen auch noch einen Kletterpark, eine Open-Air Bühne und in dem ehemaligen Gasometer der Anlage ein Tauchersportzentrum mit spannender Unterwasserlandschaft. Somit wurde auch in Duisburg nach einer Gelegenheit gesucht, die Flächen der geschlossenen Anlage sinnvoll zu nutzen, um so quasi den sektoralen Strukturwandel zu durchlaufen. Nach diesem letzten kurzen Vortrag zum LaPaDu war die Zeit gekommen unsere Fahrräder abzugeben und die Heimfahrt anzutreten.
Unsere stolze Bilanz: 10 Standorte und 32 km in nur 5 Stunden! Und dazu noch ganz viele glückliche Gesichter!
Insgesamt war die Fahrradexkursion durch das westliche Ruhrgebiet, von allen bezeugt, ein voller Erfolg mit Wiederholungsbedarf! Bei richtig guter Stimmung haben wir viel über das Ruhrgebiet gelernt und konnten seine Entwicklung mit eigenen Augen sehen, nachvollziehen und erkunden. Unser Dank gilt besonders unseren Lehrern Frau Kuhn und Herrn Höhne für die tolle Planung, Organisation und Durchführung! Wir waren uns einig: Es war für uns alle ein richtig tolles Erlebnis!
Lasse Knodel, Q1

 

Erdkunde-Exkursion ins Rheinische Braunkohlerevier

Braunkohle so weit das Auge reicht! – Erdkunde-Exkursion ins Rheinische Braunkohlenrevier
Am Donnerstag, den 14. Juni 2018 fuhren wir, d.h. die beiden EF-Erdkunde-Kurse, zusammen mit unseren Erdkundelehrerinnen Frau Brauckmann und Frau Kuhn zum Braunkohletagebau Garzweiler II ins Rheinisch-Westfälische Braunkohlenrevier nahe Köln. Nach der Ankunft im Tagebau Garzweiler II bekamen wir von einer RWE-Besuchsdienstmitarbeiterin eine einführende Präsentation in das Thema „Braunkohletagebau“. Braunkohle ist einer der wichtigsten und günstigsten Energieträger Deutschlands und entstand im Tertiär, vor ca.25 Mio. Jahren, indem organische Stoffe im Moor unter extrem hohem Druck und bei Luftabschluss über Millionen Jahren lagerten. Es werden jährlich durchschnittlich 180 Mio. Tonnen Braunkohle gefördert, die ca. 15% des gesamten deutschen Energiebedarfs decken. Das Rheinische Braunkohlerevier ist das ertragreichste der deutschen Braunkohlereviere. Es wird geschätzt, dass im Rheinischen Braunkohlerevier rund 30 Mrd. Tonnen Braunkohle lagern, von denen aber aus Kostengründen lediglich 3% gefördert werden können. Bei zu tief liegenden Kohleschichten ist die Förderung nicht mehr rentabel. Anschließend fuhren wir durch den Tagebau auf extra für den Tagebau angelegten Straßen. Das Erste, was wir zu sehen bekamen, waren ein riesiger Schaufelradbagger, mit ca. 240m Länge und 96m Höhe, der kleinste seiner Art und 13500 Tonnen schwer! Eine Schaufel hat ein Fassungsvermögen von 3,5 Tonnen! Sehr beeindruckend! Während der Fahrt zu einer Aussichtsplattform sahen wir neben unserer Fahrstrecke Kilometer lange Förderbänder. Wir erfuhren, dass diese Bandanlagen zusammen mit dem Schaufelradbagger essenziell für den Braunkohleabbau sind und sie unter kompletter Selbstversorgung laufen. Jährlich werden in Garzweiler bis zu 35-45 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert. Die Braunkohle aus Garzweiler wird zu 90% zur Stromerzeugung verwendet, und teilweise wird die Kohle per Förderband direkt zum Kraftwerk befördert. Die restlichen 10% werden genutzt, um Aktivkohlefilter für die Trinkwassergewinnung oder Grillkohle herzustellen. Natürlich werden nicht nur Braunkohle, sondern auch andere Erdschichten abgebaut. Dieser Abraum wird aufgehäuft und anschließend zur Rekultivierung des Gebiets verwendet. Ein Großteil wurde mit abgepumptem Grundwasser, was sonst in den Tagebau gelaufen wäre, künstlich beregnet, damit die Staubentwicklung eingedämmt wird. Vom Skywalk Jackerath hatten wir einen fantastischen Überblick über den gesamten Tagebau und konnten erstmals das gesamte Ausmaß- mehrere Kilometer in Nord-Süd- und auch in Ost-West-Ausdehnung – betrachten. Braunkohle so weit das Auge reicht! Viele Menschen mussten in den letzten Jahren aufgrund des Fortschreitens des Tagebaus umgesiedelt werden. Bei der Durchfahrt mit unserem Bus konnten wir uns selbst ein Bild von dem neuen Umsiedlungsort Kaster und der rekultivierten Umgebung von Alt-Kaster machen. Unsere Erdkunde-Exkursion war insgesamt ein spannendes, vielfältiges und informatives Erlebnis, welches uns vor Augen geführt hat, wie aufwändig die Energieerzeugung eigentlich ist und dass wir nun Strom nicht mehr als so selbstverständlich ansehen sollten. Vielen Dank an Frau Brauckmann und Frau Kuhn für diese tolle Erfahrung!
Iman Ayech & Susanne Ngyuen, EF

Planck-Töne mit GOTA in der Oetkerhalle

Planck-Töne beim GOTA-Abschluss vor großem Publikum in der Oetkerhalle

Das Beatles-Festival der Musik- und Kunstschule Bielefeld fand am 07.07.2018 in der Rudolph-Oetker-Halle statt. Der Abend war Abschluss des einjährigen GOTA-Projektes, bei dem der Oberstufenchor (Leitung: Andrea Schwager) beteiligt war.

Mit mehr als 800 Zuhörern war die Oetkerhalle mehr als gut gefüllt. An diesem Abend ging es um die Beatles und ihre vielfältige Musik, dazu traten verschiedene Bands und Künstler auf. Darunter war der als Unterhaltungskünstler bekannte Heinz Flottmann mit seiner Band, der die Lücke der Beatles, was das Thema Weihnachten angeht, schloss. Andere Künstler waren Olaf Rast, Strange Crew und Anni Schmitt, die mit Inline-Kunstlauf begeisterte. Ein weiteres Highlight war die Percussion-Gruppe Bi-Cussion, die mit Schlaginstrumenten und einer Gitarre mit Songs wie Obladi-Oblada oder Yesterday das Publikum zu ersten Begeisterungsstürmen brachte.

Zu guter Letzt trat GOTA auf, die nach Aussage des Leiters Johannes Strzyzewski, größte Band Deutschlands. GOTA entstand aus der bewährten Kooperation der Musik- und Kunstschule Bielefeld und dem Max-Planck-Gymnasium. Erstmalig gab es dazu einen Projektkurs, der für einige Oberstufenschüler schulübergreifend zensurenrelevant war.

Die 43 Jugendlichen aus Bielefeld haben seit dem Herbst 2017 zusammen ein Arrangement aus 13 Beatles-Songs erarbeitet und stellten diese nun vor tosendem Publikum vor. Im Mai hatten sie bereits an dem europäischen Jugendmusikfestival in Sneek teilgenommen und die Zuschauer begeistert. Auch der Auftritt in der Oetker-Halle war ein voller Erfolg.

Der Abend endete damit, dass alle Künstler und das Publikum zusammen den Beatles-Klassiker Hey Jude sangen und spielten.

Wer noch nicht genug von den Beatles gehört hat, der kann sich am 15. September um 13Uhr den Film über das GOTA-Projekt in der MuKu Bielefeld ansehen, dabei wird auch die CD, die Anfang Juni aufgenommen wurde, vorgestellt. Der Eintritt ist frei.

Amelie Leege, Q 1

5d auf dem Biohof

Eine besondere Erdkundestunde auf dem Biohof
Am 26. Juni war es endlich soweit – wir, die Klasse 5d, durften zusammen mit unserer Erdkundelehrerin Frau Kuhn einen Ausflug zum Biohof Bobbert unternehmen. Frau Berthold begleitete uns. Mit Bahn, Bus und zu Fuß erreichten wir pünktlich um 9 Uhr gut gelaunt die Bobbertschen Hausschweine in Bielefeld-Quelle, die uns sofort fröhlich-grunzend begrüßten. Auch die kuscheligen Schafe begeisterten uns gleich am Eingang des Biohofes. Wenig später wurden wir sehr freundlich von Herrn Bobbert und seiner Frau Oda am Hofladen empfangen. Geduldig beantworteten sie uns alle unsere Fragen. Und wir waren wirklich sehr neugierig!? Der gut erzogene Hofhund Malu, ein Großer Schweizer Sennenhund, begrüßte uns schwanzwedelnd und ließ sich ausgiebig von uns steicheln. Er wich uns an diesem Vormittag nicht mehr von der Seite.
Nach einer kurzen Frühstückspause begann die sehr informative und interessante Hofführung. Wir durften sogar jeder eine eigene Biomöhre ernten! Das war ein richtig tolles Erlebnis für uns! Mit einem Ruck war die Möhre in der Regel aus dem Boden gezogen. Natürlich durften wir sie dann auch sofort essen. Wir waren uns alle einig: Sie schmecken viel besser als herkömmliche Möhren aus dem Supermarkt! Viele von uns kauften anschließend im Hofladen ein. Wir waren überrascht, was es dort alles gab. Manche von uns nahmen sogar Milch, Brot und Möhren für zuhause mit. Herr Bobbert erklärte uns genau und sehr anschaulich den Unterschied zwischen ökologischer und konventioneller Landwirtschaft. Das war ein toller Abschluss unseres Unterrichtsthemas!
Leider verging die Zeit viel zu schnell. Auch die Rinder freuten sich, als wir sie mit frischem Möhrengrün fütterten. Und auch die 100 Gänse konnten wir uns aus der Nähe anschauen. Lautes Geschnatter war zu hören. Vielen Dank, dass wir diesen tollen Biohofbesuch machen durften! Er wird uns noch lange in sehr guter Erinnerung bleiben!

6b besichtigt die Geburtsklinik in Bethel

Die 6 B zu Besuch in der Geburtsklinik in Bethel.

Dienstag, der 8. Mai 2018: In der ersten großen Pause geht’s los! Die 6B fährt nach Bethel in die Geburtsklinik. Nach einem Gruppenfoto für die Homepage des Klinikums wird die Klasse in kleine Gruppen aufgeteilt. Wir starten mit sechs Mädchen in einem kleinen Raum, wo uns die Oberärztin Frau Dr. Schymik bei Keksen und Getränken mit einem Beckenmodell und einer Babypuppe das Grundwissen zur Geburt vermittelt.
Danach gehen wir in ein Behandlungszimmer, in dem ein Ultraschallgerät steht. Nacheinander legen wir uns auf eine Liege und schauen uns unsere Blasen, Nieren und Herzen an. “Das ist spannender als Kino”, sagte eine von uns. Als kleines Souvenir bekommt jeder noch Ultraschallschallbilder von den eigenen Organen mit nach Hause.
Als nächstes dürfen wir den Kreißsaal besichtigen, den Ort, wo die Babys geboren werden. Uns wird erklärt, wie es bei einer Geburt zugeht und wie ein Kaiserschnitt abläuft und wie sich eine Geburt im Bett und in der Badewanne unterscheidet. Auch die Geburtswanne dürfen wir besichtigen. Einige Gruppen haben sogar eine echte Plazenta zu sehen bekommen! Dann geht’s weiter zur nächsten Station.
Hier wartet bereits Frau Dr. Störmer, die kommissarische Chefärztin der Geburtsklinik, mit einer hochschwangeren Frau auf uns. Die werdende Mutter hat sich bereit erklärt, uns ihr ungeborenes Baby über den Ultraschall zu zeigen. Sehr beeindruckend, wie sich das Baby im Bauch bewegt. Man erkennt sogar das Geschlecht – es wird ein Junge.
Zum Schluss werden wir auf die Säuglingsstation geführt, wo zwei zu früh geborene Babys im Inkubator liegen. Die darf man aber nicht anfassen! Im Wickelraum sehen wir ein Kind, das an diesem Tag erst geboren wurde und noch gar keinen Namen hat. Dann wird noch ein weiteres Baby, das bereits einen Tag alt ist, hereingebracht. Die Babys werden untersucht, gewogen und gemessen. Das Kind ohne Namen schreit die ganze Zeit, das andere Baby, das bereits einen Tag alt ist, bleibt ganz still. Es macht sogar die blauen Augen auf und schaut uns an.
Leider müssen wir schon gehen. Zurück im Empfangszimmer lernen wir zwei Assistenzärztinnen aus Indien und Kamerun kennen, die uns erzählen, wie Schwangerschaft und Geburt in ihren Ländern ablaufen. Zum Beispiel müssen in Kamerun die Mutter und ihr Kind so lange im Krankenhaus bleiben, bis der Vater die Rechnung für die Geburt bezahlt hat. In Indien wollen die meisten Leute Jungen haben, darum dürfen die Ärzte nach einem Ultraschall auch nicht Bescheid geben, ob es ein Junge oder Mädchen wird. Also werden die Ärzte mit Geld bestochen und die Mädchen werden abgetrieben. Manchmal sieht man die Föten (so nennt man die ungeborenen Babys) dann einfach im Mülleimer liegen, eine Vorstellung die uns sehr erschreckt hat. Jetzt wird es langsam Zeit zum Aufbruch. Mit kleinen Geschenken von der und für die 6B geht es zurück zum MPG.
Wir bedanken uns nochmal herzlich bei den Mitarbeitern des Klinikums Bethel für die interessanten und einmaligen Einblick in den Alltag auf einer Geburtsstation. Und wer noch mehr wissen möchte: Auf der Homepage der Geburtsklinik kann man nun auch mehr zu unserem Besuch dort erfahren.

Link: http://evkb.de/news/nachrichten/artikel//projekttag-in-der-geburtshilfe.html

Artikel von Hannah Rouvray

Der Sommer wird großartig.

Der Siebenschläfer hat ausgedient, das MPG-Sommerkonzert ist der neue Sommerindikator. Wir können uns freuen: So großartig wie das Sommerkonzert wird nun auch der Sommer! Wieder hat die Fachschaft Musik in Zusammenarbeit mit der MuKu ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Der Unterstufenchor brachte dabei mit den entsprechenden Sommer-Outfits gleich die richtige Stimmung auf die Bühne. Neben den drei Chören der Schule waren natürlich auch die Bläser, die Streicher und die Rockband dabei und zeigten die Früchte ihrer intensiven Probenarbeit. Für besondere Begeisterung sorgte diesmal die Zusammenarbeit mehrerer Ensembles. So wurde die Rockband “Mäx Bäng!” diesmal von den Bläsern unterstützt. Zusammen machten sie aus “Seven Nation Army” eine gelungene Funk-Nummer. Den Schlusspunkt setzte wieder ein gemeinsames Lied. Mit “Geh aus, mein Herz” verließen die Zuhörer beschwingt und gut gelaunt das Forum in Richtung Sommer.