Aufbruch ins Glück

Einladung zum Abiturgottesdienst des Max-Planck-Gymnasiums Bielefeld am 21. Juni 2019

An Evening at the Talk House

An Evening at the Talk House von Wallace Shawn

gespielt vom Literaturkurs der Q1 des Max-Planck-Gymnasiums Bielefeld unter der Leitung von Oliver Rouvray

Termine: Donnerstag, 23.Mai 19.30 Uhr + Freitag, 24.Mai 19.30 Uhr im Forum

Um das zehnjährige Jubiläum der Premiere eines erfolglosen Theaterstücks zu feiern, treffen sich der Autor, die Schauspieler, die Produzentin und die Garderobiere in ihrem ehemaligen Stammlokal, dem Talk House.

Die meisten sind seit Jahren nicht mehr dort gewesen und haben sich auch seitdem nicht mehr gesehen. Deswegen ergeben sich neben Klatsch und nostalgischen Geschichten auch viele Fragen und Anschuldigungen.

An Evening at the Talk House ist eine bissige Darstellung von Menschen, die ihren Platz in einer dystopischen Welt suchen, in der das Theater ausgedient hat und der Terror zum akzeptierten Teil der Umgebung geworden ist.

Ist das die Welt, in der wir leben werden?

Die neue Tragikomödie des amerikanischen Schauspielers Wallace Shawn ist bisher erst zwei Mal in Deutschland gezeigt worden und wird von uns in der Originalsprache auf Englisch aufgeführt.

Sommerkonzert 2019

Am 27. Juni lädt die Fachschaft Musik wieder zur sommerlichen Werkschau ins Forum der Schule. Auf dem Programm steht wie immer ein bunter Strauß aus Melodien und Rhythmen präsentiert von Chören, klassischen Ensembles und der Rockband. Sie sind herzlich eingeladen!

Klasse 5e zu Besuch im Marta

Die Klasse 5e besucht das Marta in Herford

Als wir am Marta angekommen sind, hat uns eine nette Frau schon vor der Öffnungszeit hereingeführt. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Dann wurden wir in ein Forum geführt. Der Museumsführer hat uns etwas über das Marta erzählt und wir haben die Räume beschrieben (z.B. ob sie rund, eckig, tief oder hoch waren). Dann sind wir nach draußen gegangen und haben uns das alte und das neue Gebäude angeschaut. Danach sind wir in die Galerie gegangen und haben uns Teile aus den Weltausstellungen angeschaut. Dann haben wir eine 3D-Brille bekommen und uns damit ein 3D-Bild an der Wand angeschaut. Danach sind wir in das Atelierhaus gegangen und haben uns erklären lassen, dass der Architekt Frank Gehry sich von zerknülltem Papier für seine Architekturentwürfe hat anregen lassen. Wir haben das auch ausprobiert und dann auf einer Pappe mit unterschiedlichem Material versucht, das Papier möglichst ähnlich nachzubauen. Wir hatten dafür einen Locher, Fils, Pappe und bunten Draht. Nachdem wir ungefähr 1 1/5 Stunden daran gearbeitet hatten, wurden einige von uns von einem freundlichen Kameramann zu dem Tag im Marta befragt. Ganz zum Schluss haben wir unsere Kunstwerke der ganzen Klasse angeschaut. Es war ein ganz toller Tag im Marta mit unserer Klasse.

Es hat uns Spaß gemacht und wir haben viel gelernt.

Luise W. und Lara W. (5e)

Prix des lycéens allemands

Fahrt zur Landesjury des „Prix des Lycéens“
„Une fille de… „, „La maraude“, „Un détective très très très spéciale“ oder doch „Dans la forêt de Hokkaido“? In Vorbereitung auf die Teilnahme an der Landesjury hat der LK Französisch diese vier aktuellen französischen Jugendbücher gelesen, vorgestellt und eingehend diskutiert, welches Buch aus ihrer Sicht den diesjährigen „Prix des lycéens allemands“ erhalten soll.
Die Wahl des Kurses fiel auf „Une fille de… “ von Jo Wittek, das aus der Perspektive eines jungen Mädchens, Hannah, erzählt ist, die als Tochter einer Prostituierten mit vielen Ausgrenzungserfahrungen zu kämpfen hat. Mit Manuel Michael Valdez als einstimmig gewähltem Vertreter des Max-Planck-Gymnasiums machte sich der LK am 21.2.2019 auf den Weg nach Düsseldorf. Im Institut français trafen wir dort mit Vertretern und Vertreterinnen von 20 weiteren Schulen aus ganz NRW zusammen, um in zwei Juryrunden das Buch auszuwählen, das für NRW bei der Bundesjury auf der Leipziger Buchmesse ins Rennen gehen sollte. Auch hier machte der Roman „Une fille de… “ mit deutlicher Mehrheit das Rennen.
Manuel schaffte es bereits in der ersten Juryrunde zu überzeugen und wurde in der zweiten Juryrunde in einer knappen Abstimmung zum stellvertretenden Repräsentanten des Landes NRW gewählt. Auch wenn es daher diesmal wohl nicht zur Buchmesse nach Leipzig geht, war es für alle Beteiligten, die natürlich begeistert mitgefiebert haben, eine spannende Erfahrung, die einen Einblick in die aktuelle französischsprachige Literatur eröffnet hat. Da kam das Buchgeschenk des Institut français an alle Beteiligten genau passend: mit „Tout doit disparaître“ ist für weiteren spannenden Lesestoff gesorgt.

Bobby Car Solar Cup: Auftakt 2019

Bobby Solar Cup 2019: Macher-Gen trifft Forschergeist
Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder mit dem MPG am Bobby Car Solar Cup teilzunehmen und durften zwei Schüler (Nikolaus Arens, Johannes Brune) stellvertretend für das ganze diesjährige Team zum Auftaktgespräch in die WissensWerkStadt Bielefeld schicken.

Die Projektleiterin Monika Pieper von Energie Impuls OWL machte die Intention des Wettbewerbs deutlich:
„In Kooperation mit Unternehmen haben die Jugendlichen die Aufgabe, ein Rennfahrzeug auf Basis des Bobby Cars zu bauen, welches von Solarenergie elektrisch angetrieben wird. Während dieser Herausforderung erfahren sie, wie sich die eigene Kreativität mit der Erfahrung, Fachwissen und technischen Möglichkeiten der Unternehmen verbindet und ein reales Renngespann entstehen lässt. Wir setzen auch auf zusätzliche Unterstützung aus Design-, Marketing- oder Wirtschaftsberufen. So entdeckt jeder seine Talente und erlebt viele verschiedene Berufsfelder zur Orientierung für die eigene berufliche Zukunft!“

Nun wartet das Team auf die Übergabe des Bausatzes am 25. März, um mit dem Bau des solarbetriebenen Bobby Cars für das Rennen am 15. September beginnen zu können und freut sich auf arbeitsreiche und spannende Wochen des Tüftelns, bei welchem uns unser Kooperationspartner (Böllhoff) unterstützen wird.

Stratoflight – Das MPG im All

Das Max-Planck-Gymnasium hatte dank der Partnerschaft mit ExperiMINT die Chance, eine Sonde an den Rand des Weltraums zu schicken. Einige an Physik interessierte Schüler durften mit den Gründern der Firma Stratoflights eine Sonde bauen und bekamen vertiefte Einblicke auf verschiedenste Naturphänomene. Mir war klar, dass ich dort mitmachen würde, denn das Projekt bietet viele Möglichkeiten sich weiter zu entwickeln und neues Wissen anzusammeln.
Letztendlich waren es 18 Schüler, gemischt aus allen Physikkursen der EF, die am Bau der Sonde teilnehmen wollten. Keiner von uns konnte sich so recht vorstellen, wie wir eine Weltraumsonde bauen sollten oder was wir außerdem noch lernen würden. Es hieß nur, dass wir einen Ballon steigen lassen würden. Diese Ungewissheit wurde mir und allen anderen gleich am Montag, dem Starttag des viertägigen Projekts, genommen, denn uns wurden die drei Gründer der Firma Stratoflights zur Seite gestellt, welche uns eine umfangreiche Einführung gaben. Diese hatten die Idee als Studenten und traten schon häufig deswegen in Fernsehshows auf. So bekamen wir eine Einführung und erste Aufgaben, wie zum Beispiel eine mögliche Weltraumsonde zu skizzieren, doch noch hatte keiner eine funktionsfähige Sonde auf das Papier gebracht. Uns wurden Inspirationen gezeigt und genaue Kriterien für den Bau gegeben. Außerdem haben wir dank eines Programms den ungefähren Landeort bestimmt. Das Programm erfasst die Winde auf verschieden Höhen und rechnet so ein vages Ergebnis aus.
Am Folgetag war der Tag des Baus, da die Sonde am Mittwoch in die Höhe steigen sollte. Wir hatten die Auswahl an viel Material, doch meine Gruppe entschied sich wie alle anderen für Styropor, da dieses sehr leicht ist. Je mehr Gewicht die Sonde hat, desto niedriger wird sie steigen. Mit etwas Mathematik rechneten und schnitten wir Flächen aus, die später die Außenwände waren. Jedoch bekamen wir auch die Aufgabe, zwei Kameras, drei GPS-Tracker, zwei Powerbanks und ein Messgerät für die Höhe, Temperatur und den Druck mit einzubauen. Nach fünf Stunden, vielen Bauarbeiten und zwischen den Gruppen gegenseitige Protzerei waren die Sonden soweit, um wie wir erfuhren bis in die Astenosphäre, also ungefähr 36 000 Meter, hochzusteigen. Jedoch ist pro Ballon nur Platz für eine Weltraumsonde, weswegen in einem umfangreichen Test die beste Sonde aus vier Gruppen auserkoren wurde. Unsere ist es nicht geworden, da wir 100 Gramm über der Gewinnersonde lagen und somit etwas zu schwer waren. Die Enttäuschung von einem Tag Arbeit um Sonst wurde von der Vorfreude auf den Aufstieg am nächsten Tag übertönt.
In Eiseskälte montierten wir den Ballon an die Sonde und bereiteten den Aufstieg für die erste Pause vor, damit alles reibungslos abläuft. Der große Ballon wurde mit Helium gefüllt, welches Aufgrund der geringeren Dichte als die Luft aufsteigt. Da der Luftdruck auf einer Höhe von 36 000 Metern extrem gering ist, platzt der Ballon und die Sonde fällte wegen der Schwerkraft wieder zurück auf die Erde. Wir haben uns alle sehr gefreut, dass so viele Schüler zu diesem Spektakel kamen und der Anmoderation zuhörten. Laut der Voraussage des Programms käme der Ballon in der Nähe von Versmold circa drei Stunden nach dem Start wieder auf die Erde. Da sich der Fallschirm jedoch mit dem Ballon verhakte und sich nicht richtig öffnete, fiel die Sonde mit einer höheren Geschwindigkeit wieder auf die Erde, welches alle Berechnungen zunichtemachte und die Sonde kam an einem anderen Ort an. Dank der eingebauten GPS-Tracker war es eine Leichtigkeit den Standpunkt der Sonde zu ermitteln. Wir fuhren zu den angezeigten Koordinaten und sammelten die leider von dem Aufprall zerstörte Sonde ein. Die Geräte waren größtenteils unbeschädigt, nur bei einer GoPro brach der Bildschirm. Auswirkungen auf die beeindruckenden Bilder, welche die Kameras aufgenommen haben hatte dies nicht, denn die Speicherkarte war unbeschädigt.
Die Daten haben wir am letzten Tag der Projektwoche mithilfe eines von Stratoflights entwickeltem Programm ausgewertet und in Diagrammen veranschaulicht dargestellt bekommen. Überraschend war, dass die Temperatur nachdem der Ballon die Ozonschicht durchquerte wieder von -52 °C auf Plusgrade anstieg. Nach einiger Recherche wussten wir, dass die Ozonschicht die absorbierten UV-Strahlen in Wärme umwandelt, was für die Plusgrade sorgt. Unsere Sonde hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 102 km/h, nämlich unmittelbar nachdem der Ballon geplatzt war. Zwischendurch war die Weltraumsonde nur 5 km/h schnell, wahrscheinlich dann, als ein unpassender Wind auf sie einwirkte. Nun mussten wir das in den Tagen erlernte auf Plakaten wiedergeben und vortragen. Die Plakate und Messdaten sind im Foyer ausgestellt.
Mich freut es sehr, dass ich die Chance bekommen habe an einem so interessanten Projekt teilzunehmen, weil ich viel gelernt habe und sehr viel Spaß hatte. Ich empfehle es weiter und hoffe, dass die nächsten Jahrgänge auch eine Sonde an den Rand des Weltraums schicken können.
(Veit Störmer)

Geballte musikalische Power des MPG

Nicht nur das Forum, auch die Bühne war proppevoll, als am Abend die Musikerinnen und Musiker des MPG gemeinsam mit ihren Gästen „Macht hoch die Tür“ anstimmten. Unterstützt durch die Musik- und Kunstschule, mit der seit Jahren eine sehr erfolgreiche Partnerschaft besteht, hat die Fachschaft Musik wieder ein vielseitiges Programm auf die Bühne gebracht. Die Beiträge waren dabei ebenso facettenreich wie die Ensembles. Weihnachtlich-besinnliche Klänge der Chöre und Streicher fügten sich mit rockigen Klängen der Schülerband und dem festlichen Klang der Bläser zu einem stimmigen und stimmungsvollen Ganzen.

Jetzt kann Weihnachten kommen!

Musik im Advent

Am 09.12.2018 veranstalteten die Streicher-AG (Leitung: Frau Beckmann), Bläser (Leitung: Herr Redecker), ein Gitarrenensemble, der Vokalpraktische Kurs und die Planck-Töne (beides Leitung: Frau Schwager) ein Konzert der Konzertreihe „Musik im Krankenhaus“. Dieses fand in der Kapelle des Johannesstift statt. Musikinteressierte, Familie, Freunde und Patienten erschienen so zahlreich, dass sogar noch weitere Stühle dazu geholt werden mussten, bevor Bläser und Orgel das Konzert eröffnen konnten. Die Sänger und Instrumentalisten präsentierten eine Mischung verschiedener Stücke, vom Spiritual „Good news“, über Variationen zu „In the bleak midwinter“. Abschluss und Höhepunkt des Konzertes bildete der gemeinsame Choral „God rest you merry Gentleman“, welcher wie einige andere Stücke Tränen im Publikum hervorriefen. Insgesamt war das Konzert ein voller Erfolg, der kranken Menschen ein Licht in einer sehr dunklen Zeit schenken durfte. Das entstandene Gefühl von Verbundenheit und Wärme begleitete jeden Teilnehmer den Rest des zweiten Advents.

Ruth Hettwer, Q 1