Kästner mal anders

„Mauseloch oder Mausefalle – Die Leute haben die Wahl“

Hervorragend besuchtes Literaturkursstück „Die Schule der Diktatoren“ begeistert das Publikum

Am Dienstag, den 20.06., und Mittwoch, den 21.06. füllte sich das Forum anlässlich der Aufführung des Literaturkurses von Herrn Loock, der in diesem Jahr „Die Schule der Diktatoren“ von Erich Kästner auf die Bühne brachte. Wer von den zahlreichen Gästen eine muntere Kinderbuchstunde des Autors von „Emil und die Detektive“ oder „Pünktchen und Anton“ erwartet hatte, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Die Bühne wurde bevölkert von rücksichtslosen Kriegsministern im Rollstuhl, gelenkten Diktatormarionetten („Papageien im Gehrock“) und Prostituierten. Ein satirisch-bitteres Stück, das erstmalig mit neuer Bühnentechnik (Beamer und Steuerung der Lichtanlage) zu begeistern wusste. Die Effekte verblassten jedoch im Angesicht der großen Leistungen der Schülerinnen und Schüler, die das textgewaltige Stück sehr unterhaltsam auf die Bühne brachten.

Und auch die beteiligten Schülerinnen und Schüler reflektierten die Zeit im Literaturkurs am Ende durchweg positiv:

,, Wir nehmen Amt , Ehre und Bürde an. Nicht etwa um unser Können zu beweisen, sondern unseren Willen.“

„Wir wussten dieser Weg wird kein leichter sein, aber wir waren als Gruppe bereit diesen steinigen Weg einzuschlagen. Allerdings mussten wir früh feststellen, dass dieser Weg schwerer war als gedacht. Mit vielen Höhen und Tiefen haben wir es jedoch geschafft, das Stück ,, Die Schule der Diktatoren“ von Erich Kästner auf die Beine zu stellen.“

„Zweimal durften wir unseren Willen…. vielleicht auch etwas Können ,vor vollem Hause beweisen.“

„Durch viel Applaus, Jubel und Lob wurden aus uns kleine Helden der Bühne. Helden auf der Bühne und Angsthasen hinter der Bühne. Aufregung und Nervosität waren kaum auszuhalten.“

„Die schönste Erfahrung, der ganzen Zeit, war das Miteinander innerhalb der Gruppe. Nach dem Motto : ,, Einer für alle , alle für einen“ ermutigten wir uns gegenseitig und jeder versuchte sein Bestes für die Gruppe zu zeigen.“

„Ohne Herrn Loock wäre dieser Zusammenhalt und die brilliante Leistung gar nicht möglich gewesen. Er motivierte uns, gab viele Nerven her und holte aus jedem das Beste heraus.“