Erasmus+

Erasmus+ steht am Max-Planck-Gymnasium für die Idee, Europa im Schulalltag lebendig werden zu lassen. Internationale Begegnungen, gemeinsame Projekte und neue Perspektiven auf Lernen und Zusammenleben eröffnen unserer Schulgemeinschaft die Möglichkeit, über den eigenen Horizont hinauszublicken und Schule als Teil eines europäischen Netzwerks zu verstehen.

Auf den folgenden Seiten geben wir einen Überblick über das Programm Erasmus+, über seine Bedeutung für unsere Schule und über die Projekte, Partnerschaften und Entwicklungen, die sich daraus am MPG ergeben haben. Zugleich zeigen wir, dass Erasmus+ für uns kein abgeschlossener Bereich ist, sondern ein wachsender Prozess, in dem immer wieder neue Kontakte, Ideen und Perspektiven entstehen.

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Was ist Erasmus+?

Erasmus+ ist das Bildungsprogramm der Europäischen Union. Es fördert die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen in Europa und ermöglicht Schulen, internationale Partnerschaften aufzubauen, Austauschmaßnahmen durchzuführen und gemeinsam an aktuellen Herausforderungen und Zukunftsthemen zu arbeiten.

Für Schulen schafft Erasmus+ vielfältige Möglichkeiten: Schülerinnen und Schüler können Europa durch persönliche Begegnungen und gemeinsame Projekte unmittelbar erleben, Lehrkräfte können an Fortbildungen und Hospitationen teilnehmen, und Schulen gewinnen neue Impulse für Unterricht und Schulentwicklung. Auf diese Weise stärkt Erasmus+ nicht nur sprachliche und interkulturelle Kompetenzen, sondern auch das Bewusstsein für ein gemeinsames Europa.

Erasmus+ am MPG

Die Erasmus+-Arbeit am Max-Planck-Gymnasium Bielefeld hat sich in kurzer Zeit dynamisch entwickelt. Mit dem ersten Kurzzeitprojekt „Europa entdecken, Europa stärken“ ist das MPG in die europäische Projektarbeit eingestiegen und hat damit wichtige Grundlagen für internationale Zusammenarbeit, Mobilitäten und den Aufbau verlässlicher Partnerschaften geschaffen.

Nach dem erfolgreichen Start wurde mit dem zweiten Kurzzeitprojekt „Mitbestimmen. Mitgestalten. Mitwirken – Demokratie leben in Europa“ ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt gesetzt. Während sich das erste Projekt stärker auf den Einstieg in die europäische Zusammenarbeit und auf interkulturelles Lernen konzentrierte, erweitert das zweite Projekt die Erasmus+-Arbeit gezielt um den Bereich Demokratiebildung und verbindet europäische Perspektiven mit Fragen der Mitbestimmung, Verantwortung und aktiven Teilhabe.

Gleichzeitig ist es dem MPG gelungen, die Erasmus+-Akkreditierung zu erreichen. Damit ist ein wichtiger Schritt gelungen, um internationale Zusammenarbeit langfristig, verlässlich und strategisch im Schulleben zu verankern. Inhaltlich orientiert sich unsere Erasmus+-Arbeit dabei an vier zentralen Schwerpunkten: Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Demokratiebildung und interkulturelle Kompetenz.

Zu unseren Partnerschulen und Kooperationskontakten gehören derzeit Schulen in Prato (Italien), Litochoro (Griechenland), Kolding (Dänemark), Constanța (Rumänien) und Ernée (Frankreich). Zugleich verstehen wir unsere europäische Ausrichtung ausdrücklich als offenen Entwicklungsprozess: Wir bauen unser Netzwerk kontinuierlich weiter aus, suchen neue Partnerschulen und entwickeln unsere internationalen Kooperationen Schritt für Schritt weiter.

Erasmus+ am MPG ist damit kein fertiges Endprodukt, sondern ein wachsender Teil unseres Schulprofils immer in Zusammenarbeit mit der gesamten Schulgemeinschaft. Aus den ersten Kurzzeitprojekten ist eine langfristige Perspektive entstanden, mit der wir uns als Schule immer stärker europäisch aufstellen und unseren Schülerinnen und Schülern ebenso wie den Lehrkräften neue Wege des Lernens, der Begegnung und der Zusammenarbeit eröffnen.

 Aktuelles & Berichte

In diesem Bereich sammeln wir aktuelle Meldungen, Berichte und Eindrücke aus unserer Erasmus+-Arbeit am MPG. Hier werden Austauschmaßnahmen, Besuche von Partnerschulen, Job Shadowings, Projektaktivitäten und weitere Entwicklungen sichtbar, durch die Europa an unserer Schule ganz konkret erfahrbar wird.

Die einzelnen Beiträge zeigen, wie sich unsere Erasmus+-Arbeit im Alltag entfaltet: in Begegnungen mit Partnerschulen, in gemeinsamen Planungen, in neuen Kooperationen und in den Erfahrungen, die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte im Rahmen europäischer Mobilitäten machen. So entsteht nach und nach ein lebendiges Bild davon, wie sich das MPG europäisch vernetzt und weiterentwickelt.